Montag, 31. August 2009

Tourdaten: Missincat "Back On My Feet" Tour 2009

Wie schön: Gitarren-Folk mit bezaubernder, weiblicher Stimme - so einfach kann es manchmal sein. "Back On My Feet", das Debütalbum von Missincat entführt den Hörer in atmosphärische Tiefe und Schönheit.

Live bekommt die Musik von Missincat in ihrer gelungenen Mischung aus Melancholie und Pop bestimmt noch einmal eine ganz besondere Dramatik.

Deshalb empfiehlt lifesoundsreal auch wärmstens die bevorstehende Tour. Hingehen lohnt - hier die Tourdaten:

Missincat "Back On My Feet" Tour 2009
05.09.2009 Zürich - City Beach
06.09.2009 Frankfurt - Orange Beach
07.09.2009 Heidelberg - Zollhofgarten
10.09.2009 Frankfurt - Nachtleben
16.09.2009 Berlin - Ohne Strom
22.09.2009 München - Chord Club
23.09.2009 Salzburg - TBC
24.09.2009 Wien- Rhiz
05.11.2009 Schaffhausen - Fassbiez
06.11.2009 Baden - Herbert
07.11.2009 Bern - Musigbistrot
08.11.2009 Winterthur - Dimensione
11.11.2009 Düsseldorf - Zakk / Support J. K. Samson
12.11.2009 Münster - Sputnikhalle Cafe / Support J. K. Samson
14.11.2009 Stuttgart - 1210 / Support J. K. Samson
15.11.2009 München - Orangehouse / Support J. K. Samson
16.11.2009 Zürich - Hafenkneipe / Support J. K. Samson
19.11.2009 Pirmasens - Park-Platz
20.11.2009 Backnang - Wohnzimmer
21.11.2009 Stuttgart - 1210

Sonntag, 30. August 2009

Review: The Casualties - We Are All We Have (CD)

Sideonedummy Records / Cargo

Wenigstens etwas, worauf man sich verlassen kann: Wenn The Casualties ein neues Album an den Start bringen, darf ohne Zögern zugegriffen werden. Auch bei der aktuellen Veröffentlichung "We Are All We Have" ist auf dieses Gesetz verlass.
Die Street-Punk-Helden sind zwar seit nunmehr fast 20 Jahren unterwegs, überraschen aber immer wieder aufs Neue. Bei "We Are All We Have" ist das nicht nur der immer noch wunderbar harte, rotzige, derbe Sound - nein, diesmal haben die vier Jungs um Sänger Jorge auch noch neue Einflüsse zugelassen. Reggae, Metal und Hardcore kumulieren auf den 14 Tracks des Albums zu einer großen energiegeladenen Punkrock-Scheibe, die es so von den Casualties noch nicht gegeben hat. Großen Anteil daran hat wohl auch die scheinbar allgegenwärtige Producer-Legende Bill Stevenson (All, Descendents u.a.), der sich für den hervorragenden Sound der Scheibe verantwortlich zeichnet. Nachdem die Jungs vor zwei Jahren mit "Made In NYC" noch für eine Live-Vollversorgung gesorgt haben, knallt es auf dem neuen Album wieder wie eh und je.
Man merkt The Casualties förmlich die Lust an, mit neuen Einflüssen und Stilrichtungen zu arbeiten. Die Songs erzählen ihre eigene Geschichte, sind jeweils in sich stimmig und mitreißend - machen aber auch im Gesamtkontext Spaß. Ob im Zwischenspurt locker groovend ("In The Tombs") oder nur ein Songs später klassisch im Street-Punk-Style mit derbe-rauchigen Vocals, Singalongs und Hymen für die Faust in die Luft wie in "Stand Against Them All".
Ein sehr gelungenes Album, das dem Genre-Einerlei wieder richtig Feuer gibt - und hoffentlich neues Leben einhauchen wird. Auf die Casualties ist eben echt Verlass!

Samstag, 29. August 2009

Endgültig: Noel Gallagher steigt bei Oasis aus

Eigentlich musste man ja seit Anbeginn damit rechnen - aber jetzt ist es wohl endgültig passiert: Noel Gallagher steigt bei Oasis aus! Da bricht für viele - mich eingeschlossen - eine (kleine) Welt zusammen. Und muss ich mich wohl noch glücklich schätzen, dass ich Oasis im Zenith in München (27. Februar 2009) noch ein letztes Mal live erleben durfte.

Deshalb drücke ich mich jetzt auch um eine emotional aufgeladene Totenanzeige für eine Band, die mich seit über 15 Jahren begleitet hat und zitiere lieber einen nüchtern gehaltenen spiegel.de-Artikel:

Gitarrist Noel Gallagher nimmt Abschied von seiner bisherigen Band Oasis. Er verlasse die Gruppe mit "einiger Traurigkeit" und "großer Erleichterung". Als Grund für den Ausstieg nannte Gallagher Probleme mit seinem Bruder Liam, dem Leadsänger der Britpop-Band.


Er habe nicht einen Tag länger mit seinem Bruder Liam arbeiten können, schreibt Oasis-Gitarrist Noel Gallagher, 42, auf der Website der Band. Deshalb steige er aus. Das Verhältnis zu seinem jüngeren Bruder und Leadsänger der Band ist seit längerem äußerst angespannt. Jüngst war bekanntgeworden, dass die beiden, die Kern der Band sind, abseits der Bühne offenbar kein Wort mehr miteinander reden.

"Er mag mich nicht, und ich mag ihn nicht", sagte der 36-jährige Liam Gallagher in einem
Interview mit dem Musikmagazin "NME", aus dem mehrere britische Zeitungen zitierten. "Wir haben einander im Moment nichts zu sagen." Während ihrer laufenden Tour reisten sie auch beide separat und sähen sich nur noch auf der Bühne.

Nach einem Bericht der Zeitung "Sun" haben die beiden Gallaghers ihre Fehde zuletzt über ihre Twitter-Seiten ausgetragen. Auch Noel Gallagher hatte kürzlich in einem Interview berichtet, ihr Verhältnis sei so schlecht, dass sein Bruder seinen zweijährigen Sohn noch nie kennengelernt habe.

Gallagher entschuldigte sich auf seiner Website bei allen Fans, die Tickets für die Oasis-Konzerte in Paris, Konstanz und Mailand gekauft hatten. In Konstanz sollte der Auftritt der Gruppe am Samstag Höhe- und Schlusspunkt des Festivals "Rock am See" sein. An Stelle von Oasis werde die Rockband Deep Purple im Konstanzer Bodenseestadion auftreten, teilten die Veranstalter des Festivals mit.

Die 1991 gegründeten Oasis gelten als die erfolgreichsten Vertreter des Britpop und verkauften weltweit Millionen von Tonträgern. 1994 veröffentlichten sie ihr erstes Album "Definitely Maybe", das direkt auf Platz eins der britischen Charts einstieg. Zuletzt erschien im Oktober 2008 ihr neues Album "Dig Out Your Soul".


Quelle: spiegel.de

Donnerstag, 27. August 2009

Review: Virginia Jetzt! – Blühende Landschaften (CD)

BMG Rights Management / Rough Trade

Zugegeben: Bis dato haben Virginia Jetzt! nicht wirklich in meinem musikalischen Kosmos stattgefunden. Vielleicht noch als Spätsommer-Befindlichkeit „Ein ganzer Sommer“ (2004). Insgesamt aber wohl eher als Randerscheinung, abgelegt unter „Pop“ und dem herrlich-passenden Begriff „Indie-Schlager“ - den man sogar aus der Promo-Info zitieren kann.
Und jetzt kommt auf einmal das vierte Album „Blühende Landschaften“ daher - und schlägt ein. Unerwartet, aber vielleicht absehbar: Denn die elf Songs bedienen sich wieder einmal des ganz großen Gefühle-Kaleidoskops zwischen Herzschmerz, Sehnsucht, Freundschaft und Liebe. Kitschiger Pathos und Standard-Pop also? Ja, aber nicht ganz.
Anscheinend haben Virginia Jetzt! endlich die Rolle angenommen, in die sie ewig gesteckt wurden – und für die sie kritisiert oder gar abgelehnt wurden. Denn eine neue Philosophie, ein neues Selbstverständnis scheint auf „Blühende Landschaften“ spürbar: Soll man sich für deutsche Pop-Hymnen schämen? Für unaffektiertes Songwriting, große Arrangements und perfekte Produktion? Im Falle des neuen Virginia Jetzt!-Albums meine ich: Nein!
Wozu ewig das Indie-Deckmäntelchen bemühen, wenn die große Pop-Klamotte doch viel besser steht. Fragt mal Coldplay. Oder Tomte, die weiter versuchen die Indie-Credibility zu wahren. Okay, die Zusatzinfo, dass Stefan Zauner (seines Zeichens Sänger und Chefdenker der Münchner Freiheit) für die Arrangements und einige Song-Parts mitverantwortlich ist, passt schon fast wie die Faust auf´s Auge - aber auch irgendwie ins Gesamterscheinungsbild: Deutsch-Pop frisst Indie-Schlager und definiert dabei seine eigene Genre-Nische. Sicher kann man über diese Entwicklung und die in gewisser Weise vollzogene Selbstlegitimation geteilter Meinung sein - aber die Umsetzung auf „Blühende Landschaften“ überzeugt in ihrer Konsequenz.
Vielleicht auch, weil das Album in der richtigen emotionalen Stimmungs(schräg)lage trifft, wenn der Spätsommer vor der Tür steht und der Herbst nicht mehr aufzuhalten scheint. Aber solche Befindlichkeiten helfen normalerweise nicht einmal einem mittelmäßigen Album. Deshalb traue ich mich zu sagen: Ein gelungenes Album, auch wenn es für mich (und vielleicht für die Band selbst) mehr ein Debütalbum ist.

Mittwoch, 26. August 2009

Soundtrack Of The Moment: Blumfeld - Graue Wolken

Die "Soundtrack Of The Moment"-Reihe dient einem ganz einfachen, egoistischen Zweck: Meine Lieblingsvideos, -bands, -songs etc. kompiliert als ewig fortgeschriebener Video-Soundtrack zum Nachhören und Erinnern. Vielleicht ist ja auch was für euch dabei - und löst den "Als ich das gehört habe, da...."-Moment aus.

Heute: Das mindestens so schöne wie betörende "Graue Wolken" von Blumfeld, die sich ja bekanntlich erst aufgelöst haben - aber in ihrer wichtigsten Personlichkeit ja bestehen bleiben. Ich möchte hier ja keine vorgezogene Herbst- oder gar Winterstimmung verbreiten, aber drauf vorbereiten kann man sich ja schonmal.
Abgesehen davon ist "Graue Wolken" einfach deutsche Indiepop-Melancholie in Reinkultur - und die Tatsache, dass ich mich damals in die Protagonistin des Videos verguckt hatte, hat damit überhaupt nichts zu tun. Und ja: Liebe werberelevante Zielgruppe, so sah damals das VIVA-Logo noch aus. An das meines Erachtens nach gelungene Projekt VIVA2 erinnert sich ja eh niemand...

Freitag, 21. August 2009

Review: Broadway Calls - Good Views, Bad News (CD)

Sideonedummy Records / Cargo

Zugegeben, die momentanen Zeiten sind nicht die besten für den Freund des gepflegten Punkrocks: Das gesamte Genre scheint ausgelutscht und übersättigt zugleich. Wenig inspiriertes, vieles wiederaufgelegtes.
Ein Glück, dass es aber noch Bands wie Broadway Calls aus Orgeon gibt. Deren neues Album "Good Views, Bad News" gleicht einer frischen Brise im aktuell ewig-trüben Genre-Allerlei. Klar, auch das Trio um Sänger Ty Vaughn hat das Punkrock-Rad hier nicht neu erfunden - aber immerhin an den richtigen Stellen angesetzt: Locker, befreiter Punkrock mit der Lust nach Melodien und Hooklines - scheinbar ganz ohne den Zwang irgendein besonderes Klischee bedienen zu müssen.
Keine Schublade bedienen zu wollen ist also auch eine Inspiration. So klingen Broadway Calls ganz einfach nach einer grandiosen all-american Punkrock-Band, die sich auch keinen Kopf macht, wenn sie ab und zu mal mehr weniger in den Punk-Pop abrutschen. Warum nicht? Genau, warum nicht eine Platte aufnehmen, die einfach nur einwandfrei (in Bill Stevenson´s berühmten "Blasting Room" in Fort Collins) produziert wurde - und einfach nur für´s Gemüt ist. Unbekümmert rockig und dabei noch unverschämt stark an Melodien. Schon der Opener "Midnight Hour" klingt nach all den frühen Green Day, Good Riddance und ja, von mir aus auch nach den Donots. Auch gut.
So überzeugen Broadway Calls über die gesamte Länge von "Good Views, Bad News" und schaffen es sogar als einige von wenigen Bands bei der obligatorischen Rausschmeiß-Ballade "At The End" auch noch eine Punktlandung hinzulegen. Und das will was heißen.

Donnerstag, 20. August 2009

Video: Jochen Distelmeyer - "Wohin mit dem Hass" aus dem kommenden Album "Heavy"

Da braucht es ja nicht vieler Worte: Hier das Video "Wohin mit dem Hass?" aus dem kommenden Album "Heavy" von Jochen Distelmeyer, der ja bitteschön hinlänglich bekannt sein dürfte und nicht wirklich vorgestellt werden muss.

Samstag, 15. August 2009

22.08.2009, Zentralcafé (Nürnberg): Sellfish tanzt! - T(I)NC Aftershowparty

Die Jungs von Sellfish tanzt! werden bis zu diesem Termin nicht müde zu betonen, dass sie sich riesig über diese Einladung freuen:

Mit The (International) Noise Conspiracy spielt am 22. August 2009 eine der absoluten Lieblingsbands im K4 in Nürnberg - und Sellfish tanzt! machen im Anschluss die Aftershowparty. Also erst oben im Festsaal (Einlass 20:30 Uhr) die revolutionäre Tanz-Institution anschauen und danach mit Sellfish tanzt! im Zentralcafé feiern.

THE (INTERNATIONAL) NOISE CONSPIRACY
Dirty 60s-Mod-Rock Chic und Powerpop aus Schweden, der seine politischen Hardcore-Roots nicht vergessen hat
+ supertoller top secret support
+ evtl. sogar noch ein zweiter support

Samstag, 22. August 2009
K4 Festsaal
20:30 Uhr
VVK zzgl. VVK-Gebühr: 14€ / AK 18€

im Anschluss:
Aftershowparty mit Sellfish tanzt!
K4 Zentralcafe
Für alle Besucher des Konzerts kostenlos!

Donnerstag, 13. August 2009

I Might Be Wrong verschenken MP3 Track aus dem neuen Album „Circle The Yes“

Am 25. September 2009 erscheint das wunderbare Album „Circle The Yes“ der Berliner Band I Might Be Wrong. Zur Feier des Tages verschenken die Fünf ab sofort den kostenlosen MP3-Track „Woodpecker“ als Download - bitte folgt einfach dem Link. Weitere Informationen zum neuen Album, das auf Sinnbus Records veröffentlicht wird, findet ihr auch hier.

Alles was man für das kosenlose Stück feine Musik machen muss, ist seine E-Mail-Adresse in das Eingabefenster einzugeben und abzuschicken - sollte also zu schaffen sein. Anschließend bekommt man einen Link und einen persönlichen Code für den Download. Achja, alle Datenschutzfreaks können beruhigt sein, die E-Mail-Adresse wird nur für den sicherlich informativen Sinnbus-Newsletter genutzt, für nichts anderes.

Sonntag, 9. August 2009

Review: Frank Turner - The First Three Years (CD)

Gunner Records / Broken Silence

Als sich im Jahr 2005 seine Post-Hardcore-Band Million Dead auflöste, war für Frank Turner eines klar: Weiter Musik machen, am besten gleich alleine - dann spart er sich nämlich den Stress mit der neuen Band-Findung. Gesagt, getan. Gut vier Jahre später kann Frank Turner als Singer/Songwriter auf ein beträchtliches Output zurückblicken: Bis heute hat der Brite zwei Alben und zwei EP´s veröffentlicht, die hierzulande leider etwas untergegangen bzw. nur über Import zu erhalten sind.
Das sollte sich aber bald ändern, denn Frank Turner ist so etwas wie der Geheimtipp überhaupt, hat er sich doch während Tours mit The Gaslight Anthem oder Chuck Ragan einen guten Namen machen können - von den Southside/Hurricane-Auftritten mal ganz zu schweigen. Grund genug für Epitaph das zweite Album "Love, Ire & Songs" in Europa als Re-Release zu veröffentlichen und die dritte Scheibe "Poetry Of The Deed" für September anzukündigen.
In welcher Beziehung die aktuelle Veröffentlichung "The First Three Years" dabei steht, klärt sich ja schon durch dessen Titel: Die 23 (!) Songs sind eine Zusammenstellung aus den letzten drei Schaffensjahren des wohl unermüdlichen Songschreibers Frank Turner. Dazu gibt es also rare B-Seiten-Tracks, Demo- und Coversongs, die nur auf dieser Compilation zu finden sind. Musikalisch schlägt Turner dabei in die momentan sehr beliebte Kerbe des Punkrock-abtrünnigen Singer/Songwriters, der sein Herz an die Folk- und Country-Songs des staubigen Amerikas verloren hat. Zurückgefahrene, melodische Songs voller Herzblut, Melancholie und Fernweh. Und tatsächlich ist die übervolle Scheibe "The First Three Years" eine gelungene Leistungsschau Turner´s, auch wenn man bei der Song-Dichte auf Coverversionen "You Are My Sunshine" oder "Dancing Queen" gut und gerne hätte verzichten können. Die braucht es doch gar nicht. Und das etwas lieblose Cover-Artwork wird zumindest durch ein paar persönliche Worte im Booklet aufgefangen.
Abgesehen davon funktioniert Frank Turner am besten, wenn er mit seinen eindringlichen Vocals Tempo, Atmosphäre und eine Spannung aufbaut, die sich zum Ende eines jeden Songs immer zu steigern scheint, um sich am Ende gerne mal in brechender Stimme zu entladen. Nicht immer melancholisch, mal rockig, gerne auch beschwingt und positiv, macht der Hörer auf "The First Three Years" eine gelungene Reise durch die musikalische Welt von Frank Turner. Da darf man umso mehr auf sein drittes Album gespannt sein - und hoffen, dass er endlich die Anerkennung bekommt, die ihm bei der Leistung gebührt.

Dienstag, 4. August 2009

06.08.2009, Club Stereo (Nürnberg): Sellfish tanzt! vs. killmeiwannseeblood

Was passiert, wenn man die Typen von Sellfish tanzt zusammen mit zwei Typen von The Audience hinter ein DJ-Pult stellt? Keine Ahnung, weiß niemand so genau. Könnte ein Albtraum werden für alle, die 0815 erwarten. Könnte eine große Party werden für alle, die in der Eisdiele neben Vanille und Erdbeer auch mal Waldmeister, Schokolade-Chili oder das Schlumpfeis probieren.

Die Menschen von Sellfish moderieren als Impulse eine Radiosendung, Michi und Bernd von The Audience auch. Sie nennen das killmeiwannaseeblood. Beides läuft in der Reihe Powerplay, die es immer dienstags zwischen 20 und 21 Uhr bei Radio Z zu hören gibt. Diesmal brechen alle gemeinsam aus dem Studio aus und beim Club Stereo ein.

The Audience kennt man von den Bühnen der Welt. Hinter den Plattentellern sieht man sie eher selten, ein Grund mehr diesen Abend nicht zu verpassen. Und hier noch einer: The Audience haben schon Michael Jackson aufgelegt, als dieser noch fröhlich munter Kinder aus dem Fenster gehalten hat. Lange vor seinem Tod und lange bevor ALLE Jacko in der Disco gespielt haben. Ob sie es auch diesen Abend tun werden??

Sellfish tanzt haben sich von ihrem Auftritt beim Melting Pop erholt und fühlen sich geehrt einmalig die Donnerstags-Reihe Go Gitarre! Go! im Club Stereo vertreten zu dürfen. Es gibt Disco-Punk mit ordentlich Kuhglocken im Stile von ¡Forward Russia!, Weezer-Hits im 8bit-Gewand, düstere Schlager aus den Achtzigern und Art Brut wird an diesem Abend endlich mal französisch ausgesprochen. Ob das letzte Mal sellfish tanzt Ende Juni im Stereo noch getoppt werden kann??

sellfish tanzt vs. killmeiwannaseeblood
Club Stereo, Nürnberg
Donnerstag, 6. August 2009
ab 23 Uhr

Sonntag, 2. August 2009

Soundtrack Of The Moment: Beatsteaks - I Don't Care As Long As You Sing

Die "Soundtrack Of The Moment"-Reihe dient einem ganz einfachen, egoistischen Zweck: Meine Lieblingsvideos, -bands, -songs etc. kompiliert als ewig fortgeschriebener Video-Soundtrack zum Nachhören und Erinnern. Vielleicht ist ja auch was für euch dabei - und löst den "Als ich das gehört habe, da...."-Moment aus.

Heute: Gute Miene zum bösen Spiel! Gute Laune ist verordnet und da haben die sympathischen Beatsteaks aus Berlin natürlich immer die Nase vorn. Der Song "I Don't Care As Long As You Sing" aus dem genialen Album "Smack Smash" (2004) sollte auch dem Letzten eine breites Grinsen ins Gesicht zaubern. Getanzt werden darf auch - das ist nämlich einer der wenigen Songs bei das selbst bei mir funktioniert. Getreu dem Motto: "Good Music I Dance. No Good Music I Not Dance". Bitteschön.

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