Montag, 30. Januar 2012

Ting Tings: Single "Hang It Up" mit Video aus dem neuen Album "Sounds From Nowheresville"

Es kann durchaus seine Tücken haben, wenn man als DIY-Popband plötzlich mit weltweitem Erfolg klar zu kommen hat. Diese Erfahrung musste jüngst auch das britische Duo Ting Tings machen.

Nachdem Katie White und Jules De Martino 2008 einen Karrierestart mit zwei UK-Nummer-Eins-Hits („That’s Not My Name“ und „Shut Up And Let Me Go“), über vier Millionen verkauften Singles und einem Von-Null-Auf-Eins-Album („We Started Nothing“) hingelegt hatten, brauchten die beiden für den Follow-Up vor allem eines: Zeit.

Bereits kurz nach dem Ende ihrer zweijährigen Tour im Anschluss an die Veröffentlichung von „We Started Nothing“, zog es Katie und Jules wieder ins Studio, wo sie zügig eine ganze Reihe Songs aufnahmen - doch künstlerische Befriedigung wollte sich partout nicht einstellen. Konsequent wie die Ting Tings nun mal sind, kloppten sie das Material in die Tonne, übersiedelten nach Südspanien und begannen noch einmal komplett von vorn. Und siehe da: Plötzlich lief es.

„Die Sachen, die wir vor Spanien gemacht hatten, waren eine Qual“, erinnert sich Jules, „und plötzlich war es das nicht mehr. Jedes Mal, wenn Katie in den Aufnahmeraum ging, traf sie die Sache auf den Punkt. Die Texte waren klasse. Die ganze Last, die wir auf unseren Schultern spürten, war wie weggeblasen. Es machte wieder Spaß. Unsere ureigene Energie war wieder die Treibfeder.”

Herauskam das mit Hochspannung erwartete Album „Sounds From Nowheresville”, das am 24. Feburar 2012 erscheinen wird. Einen ersten Vorgeschmack auf den euphorisierten Vibe des Duos gibt die treibend-funky Vorab-Single „Hang It Up“.

Donnerstag, 26. Januar 2012

Max Prosa: Album "Die Phantasie wird siegen" und Tourdaten für 2012

"Die Phantasie wird siegen", so heißt das Albumdebüt von Max Prosa und ist mehr als ein Slogan: Abi mit 17. Abgebrochenes Studium der Physik und Philosophie. Erste Auftritte im Berliner Untergrund. Entdeckung der Liebe zum Folkrock.

Es folgte der Umzug aus der bürgerlichen Spießeridylle Charlottenburgs in die verdreckte Gegenwelt von Neukölln. Und die Verpuppung vom in den Tag lebenden Straßenmusiker zum ernstzunehmenden Künstler mit einem prall gefüllten Rucksack voller Ambitionen.

„Es ist so unglaublich viel passiert in den vergangenen Monaten“, erzählt Max. „Ich habe so tolle neue Leute kennengelernt und bin wahnsinnig froh und dankbar, es durch viele glückliche Fügungen hierher geschafft zu haben.“

Vollkommen ahnungslos, wohin die Reise gehen wird. Doch wohl wissend, dass dies erst der Anfang ist. Im Februar geht Max mit seiner Band und seinem Album "Die Phantasie wird siegen" auf seine erste große eigene Tour.

Max Prosa live 2012
09.02.2012 DE Erfurt - Museumskeller
10.02.2012 DE Erfurt - Museumskeller
11.02.2012 DE Erfurt - Museumskeller
13.02.2012 DE Stuttgart - Keller Klub
14.02.2012 CH Zürich - Hafenkneipe
15.02.2012 DE München - Ampere
16.02.2012 DE Erlangen - E-Werk
18.02.2012 DE Kaiserslautern – Cotton Club
19.02.2012 DE Hamburg - Übel & Gefährlich
20.02.2012 DE Berlin - Lido (verlegt vom Magnet Club)
22.02.2012 DE Münster - Café Sputnik
23.02.2012 DE Osnabrück - Kleine Freiheit
24.02.2012 DE Bremen - Tower
25.02.2012 DE Haldern - Halder Pop Bar (Akustik Set) Kostenfrei!
26.02.2012 DE Köln - Werkstatt
28.02.2012 DE Dortmund - FZW
29.02.2012 DE Frankfurt - Nachtleben
01.03.2012 DE Hannover - GUT e.V.
02.03.2012 DE Dresden - Scheune
03.03.2012 DE Heidelberg - Halle 01 (verlegt vom Häll)
05.03.2012 DE Göttingen - Alte Mensa am Wilhelmsplatz
06.03.2012 DE Magdeburg - Projekt 7
07.03.2012 DE Flensburg - Kühlhaus

Mittwoch, 25. Januar 2012

The Used: Neues Album "Vulnerable" erscheint Ende März

"Vulnerable" heißt der neue, inzwischen siebte Longplayer von The Used, der am 30.03.2012 via Hopeless/Soulfood veröffentlicht wird. Auch auf dem neuen Album sind wieder die Trademarks vereint, für die The Used von ihren Fans geliebt werden: Energie und Melodik, Power und Eingängigkeit.

Für den charismatischen Frontmann Bert McCracken ist "Vulnerable" ein Schritt zurück und zugleich zwei nach vorn: "The sound of the record is as evolved as it possibly could be, it maintains the same emotional integrity as the first record, yet it sounds like the future (and the future sounds bright).


"Vulnerable" is about taking a chance to let the real you shine. This record is for the outcasts, the misfits, the misunderstood, and the ones who have always dared to be themselves. I can’t wait for you to hear it." Soweit also die Sichtweise der Band - für die Fans heißt es jedoch noch etwas Geduld zu beweisen: Ende März können sie sich dann ihre eigene Meinung bilden.

Donnerstag, 19. Januar 2012

Das passiert mit den Seitenzugriffen eines minderprominenten Blogs, wenn...

...man über die Pläne des Springer Verlags bloggt, wonach dessen Marketing-Abteilung plant an alle deutschen Haushalte eine Gratis-Ausgabe der BILD-Zeitung zu verteilen.



Mein "Ich will keine BILD"-Briefkastenaufkleber kam anscheinend gut an - auch wenn er vielleicht nicht juristisch bis zum Ende ausgefeilt ist und es inzwischen andere, kreative Ideen gibt, wie man rechtssicher gegen die Unverschämtheit aus dem Hause Springer vorgehen kann.

Vielen Dank aber an alle, die meine Idee auf Twitter, Facebook und in Kommentaren geteilt haben. Ich hoffe, ihr bleibt meinem Blog auch weiterhin gewogen, folgt mir und drückt "Gefällt mir".

Mittwoch, 18. Januar 2012

Gratis BILD-Zeitung an alle Haushalte - aber ohne mich: Der "Ich will keine BILD"-Aufkleber

Angesichts des 60. Jubiläums der Bild-Zeitung will der Springer-Verlag alle Haushalte mit einem Gratis-Exemplar der BILD-Zeitung zwangsbeglücken. Das sind nicht weniger als 41 Millionen Haushalte, an die der Vermarkter "Axel Springer Media Impact" die BILD-Zeitung kostenlos am 23. Juni 2012 (dem Tag vor dem 60. Jubiläum) zustellen will.

Der Hammer dabei: Laut übereinstimmenden Medienberichten verspricht der Springer-Verlag seinen Werbekunden, dass bei der Verteilungsaktion sogar die sogenannten "Werbeverweigerer inklusive" seien. Da kann man natürlich schnell für eine ganzseitige Werbung in der "Bild für alle"-Ausgabe 4 Mio. Euro und für eine halbe Seite 2,2 Mio. Euro verlangen. Zum Vergleich: Im Normalfall kostet eine ganzseitige Anzeige 432.455 Euro (ohne Rabatt), eine halbseitige 270.860 Euro (Quelle: Kress Mediendienst).

Ich finde das milde gesagt eine grobe Unverschämtheit, dass ich eine hirnlose, volksverblödende und journalistisch tieffliegende Zeitung zugestellt bekomme - ob ich das nun will oder nicht: Von Springer´s Gnaden sozusagen.

Wo sind wir denn bitte, dass ich mich nicht einmal ein Aufkleber mit "Keine Werbung" oder "Keine Postwurfsendungen" vor dem Schund-Blättchen schützt? Deswegen habe ich einen eigenen Aufkleber entwickelt, den man sich an seinen Briefkasten kleben kann, um sich gegen dieses zweifelhafte "Geschenk" wehren zu können.










Sobald ich eine Möglichkeit gefunden habe, die Datei irgendwo hochzuladen, stelle ich Euche den Aufkleber auch als PDF zum Ausdrucken und Ausschneiden zur Verfügung.

Natürlich in der Hoffnung, dass viele davon Gebrauch machen und am 23. Juni einige "Keine BILD für mich"-Aufkleber die Briefkästen Deutschlands zieren.

Edit I: Inzwischen habe ich eine Möglichkeit gefunden, den Aufkleber als PDF hochzuladen (Vielen Dank an www.tarifefinden.de).

Also bitte hier den Aufkleber schnell Herunterladen, Ausdrucken und Ausschneiden - und ab damit auf Euren Briefkasten.

Edit II: Nach einigen Kommentaren hinsichtlich der Bemerkungen habe ich den Aufkleber überarbeitet. Den neuen "Keine Gratis-BILD für mich"-Aufkleber findet ihr hier.

Samstag, 14. Januar 2012

Anti-Flag: Kostenloser Song zum Download und Tourdaten für 2012

Die wunderbaren Anti-Flag sind zwei Monate vor dem Release ihres neuen, bahnbrechenden Albums "The General Strike" in Geberlaune.

Der kostenlos erhältliche Song "Neo-Liberal Anthem" ist ein zynischer und gleichsam melodischer Punk-Kracher, der einen perfekten Vorgeschmack auf den am 17.03.2012 bei Sideonedummy Records erscheinenden Longplayer bietet.

Ab sofort steht "The Neoliberal Anthem" auf der Facebook-Seite der Band zum kostenlosen Download zur Verfügung!

Mitte April geht es für Anti Flag auf Tour durch die kleinen Clubs in Deutschland. Kürzlich hinzu kam ein Auftritt in Berlin auf dem Monster Bash (an der Seite der wiedervereinigten Refused) sowie eine Clubshow in Luxemburg.

Anti-Flag Club-Tour 2012
15.04.2012 LX Luxemburg - Den Atelier
16.04.2012 DE Oberhausen - Zentrum Altenberg
18.04.2012 DE Köln - Luxor
19.04.2012 DE Wiesbaden - Räucherkammer
20.04.2012 DE Stuttgart - Universum
21.04.2012 AT Kapfenberg - One Day Open Air Festival
22.04.2012 DE München - 59:1
24.04.2012 DE Osnabrück - Kleine Freiheit
25.04.2012 DE Bremen - Tower
26.04.2012 DE Hamburg - Logo
27.04.2012 DE Berlin - Monster Bash Festival
29.04.2012 BE Meerhout - Groezrock Festival

Donnerstag, 12. Januar 2012

Test: „preis.de Preisvergleich“ (App für iOS 5)

Sicherlich kennt ihr das: Ihr steht im Laden und seht ein Produkt, das ihr interessant findet und vielleicht gleich mitnehmen wollt. In der heutigen Zeit stellt sich natürlich gleich die Frage: „Aber vielleicht bekomme ich das im Internet billiger?“. Und genau dafür gibt es inzwischen diverse Preisvergleich-Apps für alle gängigen Smartphone-Betriebssysteme.

Heute stelle ich euch eine neue App für iOS vor, die bestimmt frischen Wind in den Markt bringen wird: Getestet wurde die App „Preis.de Preisvergleich“, des gleichnamigen Portals im Internet. Einmal via iTunes heruntergeladen, können mit dem Programm einfach und schnell vor Ort Preise verglichen werden.

Funktionsweise
Die App funktioniert wie viele verwandte Apps sowohl via Barcode-Scanner als auch über die Eingabe des Produktnamens bzw. der Artikelnummer (EAN-Nummer) in eine Suchmaske.

Handhabung
Der Barcode wurde in meinen drei Testversuchen blitzschnell erkannt, sofort öffnet sich eine Liste der gefundenen Produkte mit dem Namen der Shops, Endpreis (inkl. Versand/Handling) und einen Button mit Link zum Anbieter. Der Scanner kann übrigens auch QR-Codes lesen – ihr spart euch damit also auch gleich einen extra QR-Code-Scanner.

Auch bei Eingabe eines Produktnamens (in meinen Tests mit Hersteller/Typbezeichnung bzw. nur der EAN-Nummer) wird blitzschnell die Preisvergleichsliste angezeigt. Einmal dort geklickt, öffnet sich die entsprechende Seite des gewünschten Anbieters. Besonders gut dabei ist, dass die App erkennt, ob es eine mobile Webseite des Händlers/Shops gibt und anbietet, diese anstatt der Webversion der Seite zu öffnen. Da gibt es wirklich nichts zu meckern, zumal alles sehr schnell ohne Verzögerungen geht.

Funktionalität
Zu den klassischen Möglichkeiten des Preisvergleichs bietet die App aber noch weitere Features: So lassen sich gesuchten Produkte in einer Merkliste speichern, so dass man sie auch später noch finden kann. Desweiteren kann man einstellen, ob in der Ergebnisliste der Preis mit oder ohne Versandkosten angezeigt werden soll.

Zur Unterstützung kann ebenfalls eine Auto-Suggest-Funktion aktiviert werden, die während der Eingabe des Suchbegriffs eine Liste mit verwandten Begriffen anzeigt. Die letzten gesuchten Begriffe erscheinen ebenfalls in einer Historie.

Optik/Aufbau
Die App ist übersichtlich und selbst erklärend aufgebaut. Das gute Design ist klar und ohne Schnörkel auf das Wichtigste reduziert: Nämlich das Suchen und Finden. Als Begrüßungsbildschirm reicht die Auswahl zwischen Barcode-Scan oder Eingabe ins Suchfeld allemal. In den Optionen lässt sich alles Weitere einstellen.

Fazit
Die App ist ein hervorragender Vertreter in der großen Masse der Preisvergleich-Apps. Ich selber hatte bis dato eine andere Preisvergleich-App auf meinem iPhone – die wurde nun durch „Preis.de Preisvergleich“ ersetzt. Ein absolutes Pflichtprogramm!

Freitag, 6. Januar 2012

Sponsored Posts und Blogmarketing: Was Bloggern ihr eigener Content wert sein muss

Es dürfte mittlerweile bekannt sein, dass ich für meinen Blog lifesoundsreal.de auch die Möglichkeiten des Blog-Marketings nutze (und wenigstens dazu stehe).

Zum einen über bekannte Anbieter wie Hallimash oder Teliad (Ebuzzing bzw. Trigami ist aus bekannten Gründen ausgeschieden) - und zum anderen über Portale wie z.B. www.bloggerjobs.de.

Über letzteres gibt es ab und an interessante Angebote von Privat oder kleineren Firmen bzw. Agenturen für gesponsorte Artikel oder zum Link-Tausch. Ich frage dort gerne an, weil es zumeist relativ unkomplizierte Kontakte sind, ohne großen bürokratischen Aufwand wie mit Registrierung, Crawlern zur Kontrolle etc.

Natürlich gelten in allen Fällen des Blog-Marketings, egal über welchen Anbieter, meine Richtlinien für vermittelte Artikel oder andere gesponsorte Inhalte.

Leider gibt es aber wie auf Hallimash oder ehemals Trigami immer wieder absolute Dumping-Angebote, die eigentlich kein Blogger würdigen sollte. Ein Produkttest oder Artikel mit Unique Content und 300 Wörtern wird dort teilweise für lächerliche 10 Euro zur Bewerbung angeboten - oder ein aktueller Fall bei Bloggerjobs, bei dem für 1.500 Zeichen (ca. 200 Wörter, wenn Leerzeichen nicht zählen) sage und schreibe 5-10 Euro geboten werden.

Montag, 2. Januar 2012

Official Trailer (HD): "The Hobbit - An Unexpected Journey"

Ich weiß, ich bin reichlich spät. Aber für alle J.R.R. Tolkien-Fans ist es ja fast wie Weihnachten und Ostern zusammen: Denn vor einigen Wochen wurde der erste Trailer zu "The Hobbit", dem Prequel der "Herr der Ringe"-Trilogie, veröffentlicht.

Der Trailer zu "An Unexpected Journey", so der offizielle Titel des Films, gibt eindrucksvoll einen Einblick in die Handlung und die Hauptfiguren um Bilbo Beutlin, Frodos Onkel, der von Zauberer Gandalf gebeten wird, einigen Zwergen zu helfen, ihren Schatz vom Drachen Smaug zurückzuerobern.

Regisseur von "The Hobbit - An Unexpected Journey" war wieder Peter Jackson, der schon die "Herr der Ringe"-Bücher überwältigend auf die Leinwand umsetzte.

Hier also in voller Pracht der HD-Trailer zum ersten Teil von "The Hobbit", der im Dezember dieses Jahres ins Kino kommen wird. Teil 2 folgt übrigens im Dezember 2013.

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