Montag, 9. Juli 2012

PledgeMusic: Neue Plattform für Musik-Crowdfunding startet in Deutschland

Die amerikanische Musik-Crowdfounding-Plattform PledgeMusic startet nun auch auf dem deutschsprachigen Markt. Das neue Portal bietet Künstlern die Möglichkeit, Aufnahmen, Tourneen und sonstige Projekte unabhängig von den klassischen Strukturen zu finanzieren und gleichzeitig eine engere Bindung zu ihren Fans aufzubauen.

Für Fans ist PledgeMusic die Gelegenheit, mit den sogenannten „Pledges“ (zu deutsch: Versprechen), Künstlern dabei zu helfen, Musik zu veröffentlichen und die Chance, exklusive Gegenstände und besondere Erlebnisse mit und direkt von ihren Lieblingskünstlern zu bekommen. Pledge Music ermuntert Künstler außerdem, parallel zur Finanzierung ihrer Projekte, Geld für wohltätige Organisationen zu sammeln.

Das Besondere: Die Plattform ist ein Musik-Unternehmen von Musikern und Profis der Musikindustrie für Musiker und transportiert dies auch über seine Nutzerbestimmungen. Denn PledgeMusic zieht - anders als andere Fan-finanzierte Angebote - kein Geld ein, bevor das jeweilige Ziel nicht zu 100% erreicht ist, und ist außerdem ausdrücklich nicht am Erwerb von Rechten interessiert.

Mit Hauptsitz in London und Vertretungen in New York und Santa Monica startet PledgeMusic nun auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz . Zu den ersten deutschen Pledgern gehören große Namen wie Livingston, große Veteranen wie die H-Blockx, aber auch ganz junge Bands wie The Blood Arm aus Los Angelos, die sich dank Pledge mit ihren Fans die zukünftigen Band-Pläne erwirtschaften können.

Die deutsche Website von PledgeMusic wird in diesen Tagen gelaunched und liefert dann alle Hintergründe sowie umfassende Details über das zukunftsweisende Modell. Sobald es mehr Informationen gibt, findet ihr die sicherlich auch bald hier auf lifesoundsreal.de.

1 Kommentar:

  1. Crowdfunding ist ja eigentlich eine tolle Sache. Viele Musiker werden sich auf die Seite stürzen. Allerdings stehen die Deutschen solchen Ideen leider sehr skeptisch gegenüber, vermutlich wegen der fehlenden Tradition. Und wenn sie Projekte mit Geld unterstützen, dann am liebsten solche, die als Vereine o.Ä. organisiert sind, damit man nicht das Gefühl hat, jemand würde sich einen Lenz mit dem Geld machen.

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