Unternehmen brauchen heute Werbung, um neue Kunden zu gewinnen, die eigenen Dienstleistungen auf den Markt zu bringen und gleichzeitig auch die eigenen Produkte zu präsentieren. Dementsprechend gibt es auf diesem Weg auch Erklärvideos, in denen man genau diese Bereiche präsentieren kann. Die Erklärvideos von Experten helfen einem dahingehend weiter und bieten einem dementsprechend einen eigenen Weg, um das eigene Unternehmen zu vermarkten. In diesen Videos werden dann die Dienstleistungen genauer beschrieben oder aber auch die Produkte, die eben von dem jeweiligen Unternehmen vermarktet werden. Die zahlreichen Erklärvideos eignen sich daher ideal, um das eigene Unternehmen nach vorne zu bringen und endlich neue Kunden zu gewinnen.
Experten um Rat fragen und handeln
Wichtig ist im Vorfeld, dass man direkt einen Experten um Rat fragt und danach handelt. Schließlich können diese einem genau auflisten, auf was es in einem solchen Erklärvideo ankommt und wie man dahingehend auch neue Kunden gewinnen kann. Die Experten können die Erklärvideos einfach perfekt herstellen, sodass nicht nur das drum herum dort stimmen wird, sondern auch alles weitere. In den Erklärvideos sind dementsprechend auch die Sprecher enthalten, die dann das Video besprechen und die gewünschten Produkte dort vorstellen werden.
Man sollte bei der Auswahl der Agentur daher darauf achten, dass man ein seriöses Unternehmen finden kann, welches einem dahingehend auch helfen wird. Schließlich gibt es auch einige schwarze Schafe auf dem Markt, bei denen man eben keine guten Erklärvideos erhalten wird, sodass man mehr bezahlt als man generell muss. Durch die Erfahrungsberichte von anderen kann man daher genau schauen, welche Agenturen die besseren sind und wie man auch dort einfach das beste rausholen kann. Ein hochwertiges Erklärvideo sollte daher immer perfekt sein. Meistens gibt es dahingehend auch einige billige Angebote, bei denen man als Unternehmen Kosten sparen kann.
Vergleiche der Agenturen für Erklärvideos
Natürlich gibt es viele Agenturen, bei denen man die Erklärvideos erstellen lassen kann. Dazu kommt vor allem auch, dass man sich die ein oder anderen Preisvergleiche anschauen sollte. Diese helfen einem dabei in Erfahrung zu bringen, wo man für sein Geld einfach die besten Leistungen bekommen wird. Schließlich muss auch ein Unternehmen darauf achten, welche Kosten hierbei vorhanden sind, damit man auch damit rechnen kann. Alleine die Neukundengewinnnung wird schließlich durch die Erklärvideos angestrebt was bedeutet, dass man dementsprechend sicher und einfach auf seine idealen Vorteile kommen wird. Je mehr Kunden ein Unternehmen schließlich hat, umso höher sind in dem Fall auch die Umsätze dort.
Hilfreich sind die Agenturen daher allemal. Sie kennen sich einfach aus und wissen, was die Kunden wünschen. Dementsprechend wird man auch dahingehend beraten und kann sich ein erstes eigenes Bild machen, wie man auf die ein oder anderen Neukunden kommen wird. Erklärvideos sind heutzutage sehr beliebt geworden, sodass man dahingehend ebenfalls auf den Zug aufspringen sollte. Vor allem wenn ein Unternehmen weiterhin Werbung benötigt.
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Mittwoch, 23. November 2016
Mittwoch, 18. März 2015
Mobiles Glücksspiel - Ein Trend für die Zukunft?
Das Glücksspiel selbst gibt es nicht erst seit das Internet erfunden wurde. Tatsächlich haben viele Spiele, die dem heutigen Roulette, Black Jack oder Poker ähneln ihren Ursprung in der etwas weiter entfernten Vergangenheit. Schon vor hunderten von Jahren wurde vor allem in den gehobenen Kreisen gespielt, eben unter den Leuten, die es sich auch leisten konnten, ins Casino zu gehen. Erst mit der Zeit verbreitete sich das Glücksspiel auch in anderen Gesellschaftsschichten.
Heute ist von Unterschieden hier nichts mehr spürbar. Wer die Lust danach verspürt, Roulette und Co. zu spielen, der kann dies ohne Einschränkungen tun, egal ob arm oder reich, jung oder alt. Das bedeutet aber nicht, dass sich diese Spielform nicht doch noch weiterentwickeln könnte.
Das Zauberwort lautet hier natürlich „Internet“. Wie in so vielen anderen Bereichen hat das World Wide Web es geschafft, auch das Glücksspiel noch einmal zu revolutionieren. Seit nämlich der alte Glanz und Glamour der etablierten Spielbanken in den letzten Jahrzehnten immer mehr abgeblättert ist und sich kaum noch jemand für das Thema Glücksspiel interessierte, erlebt diese Branche durch den Onlinemarkt einen ganz neuen Boom. Auf Seiten wie 32Red, 888 oder CasinoEuro, um nur ein paar wenige zu nennen, bekommt man all das geboten, was sonst auch das ganz normale Spielcasino hergeben würde. Aber natürlich überwiegt hier der praktische Aspekt, denn man kann bei 32Red und Co. ganz einfach von zuhause aus spielen und muss dafür das Haus gar nicht mehr verlassen. Wie wir aber alle wissen, hat der Hype des Internets nicht einfach an dem Punkt aufgehört, an dem wir vor dem Computer sitzen.
Mittlerweile hat nämlich so gut wie jeder das Netz in der Tasche mit dabei, meist in Form eines Smartphones, oft auch als Tablet. Diese handliche Version des Computers, den wir zuhause stehen haben, hat uns ganz neue Möglichkeiten erschlossen. Keine Frage bleibt mehr unbeantwortet, solange wir das mobile Internet empfangen, kein Weg ist mehr unbekannt und auch kein Spiel ungespielt. Denn die meisten Anbieter von Online Casinos sind natürlich längst mit der passenden App ausgestattet, in der sie ihren Nutzern die beliebtesten Spiele aus dem Netz auch auf das Smartphone bringen. Der Bereich Glücksspiel hat damit einen weiteren Schritt getan. Man muss nicht mehr ins Casino gehen, muss aber andererseits auch nicht mehr darauf warten, abends zuhause vor dem Computer zu sitzen, sondern kann unterwegs in der Bahn, in der Mittagspause oder an jedem anderen beliebigen Ort seiner liebsten Freizeitbeschäftigung nachgehen.
Wenn man sich nun einmal den technischen Aspekt dieser Entwicklung betrachtet, dann ist diese ohne Frage revolutionär. Das einzige, was man hierbei wohl bemängeln könnte, wäre, dass sich der Maßstab der Ansicht immer weiter verkleinert hat. Vom richtigen Roulettetisch zum übersichtlicheren Computerbildschirm bis hin zum manchmal doch recht kleinen Displays eines Smartphones. Es stimmt schon, dass da die Grafik hin und wieder auf der Strecke bleibt. Gleichzeitig stellt sich aber auch die Frage: Kommt es denn beim Glücksspiel überhaupt auf die Grafik an? Während dies bei manch anderem Spielgenre stören dürfte, geht es hier doch eigentlich um ganz andere Dinge. Und der reine Spielspaß ist auf dem Smartphone ebenso gegeben wie auf dem Computer oder in einem richtigen Casino.
Ebenso wie in vielen anderen Bereichen ist davon auszugehen, dass die Mobilgeräte den fest installierten Computer am Schreibtisch in nicht allzu ferner Zukunft in punkto „liebstes Gerät, um dem Glücksspiel nachzugehen“ abgehängt haben werden. Es ist eben vor allem der praktische Aspekt, der den Nutzern so gut gefällt. Wenn sie Lust darauf haben, eine Partie Poker zu spielen oder sich am Automaten zu verausgaben, dann müssen sie darauf eben nicht mehr warten, sondern können direkt loslegen. Zudem muss man beachten, wie viel Langeweile man sich auf langen Fahrten in den öffentlichen Verkehrsmitteln oder bei Wartezeiten an Bahnhöfen oder Flughäfen ersparen kann, wenn man denn nur das richtige Spiel dabei hat. Wenn man dann am Ende noch etwas gewinnt, hat sich dieser Zeitvertreib erst so richtig gelohnt. Allerdings sollte dies nicht unbedingt im Vordergrund stehen, wenn man sich im Online Casino anmeldet oder sich die entsprechende App auf das Mobilgerät holt, denn der Spaß am Spiel muss das wichtigste bleiben.
Insgesamt bleibt wohl nur, festzuhalten, dass sich die Welt allgemein in Richtung mobiler Geräte orientiert und das in den kommenden Jahren weiterhin tun wird, bis der nächste revolutionäre Schritt im Bereich Technik vollbracht wurde. Kommunikation, Geschäftliches, Privates, Spiele, Shopping und viel mehr sind nach und nach in den Aufgabenbereich des Internets übergegangen und seit Aufkommen der mobilen Netze und Apparate von diesen geschluckt worden. So wie wir inzwischen mit unseren Freunden per Chat auf dem Smartphone kommunizieren, ist es ein unaufhaltsamer Trend, dass die Menschen eben vermehrt auf diesen Geräten dem Glücksspiel nachgehen und nicht mehr so häufig in einem echten Casino oder an ihrem heimischen Computer.
Heute ist von Unterschieden hier nichts mehr spürbar. Wer die Lust danach verspürt, Roulette und Co. zu spielen, der kann dies ohne Einschränkungen tun, egal ob arm oder reich, jung oder alt. Das bedeutet aber nicht, dass sich diese Spielform nicht doch noch weiterentwickeln könnte.
Das Zauberwort lautet hier natürlich „Internet“. Wie in so vielen anderen Bereichen hat das World Wide Web es geschafft, auch das Glücksspiel noch einmal zu revolutionieren. Seit nämlich der alte Glanz und Glamour der etablierten Spielbanken in den letzten Jahrzehnten immer mehr abgeblättert ist und sich kaum noch jemand für das Thema Glücksspiel interessierte, erlebt diese Branche durch den Onlinemarkt einen ganz neuen Boom. Auf Seiten wie 32Red, 888 oder CasinoEuro, um nur ein paar wenige zu nennen, bekommt man all das geboten, was sonst auch das ganz normale Spielcasino hergeben würde. Aber natürlich überwiegt hier der praktische Aspekt, denn man kann bei 32Red und Co. ganz einfach von zuhause aus spielen und muss dafür das Haus gar nicht mehr verlassen. Wie wir aber alle wissen, hat der Hype des Internets nicht einfach an dem Punkt aufgehört, an dem wir vor dem Computer sitzen.
Mittlerweile hat nämlich so gut wie jeder das Netz in der Tasche mit dabei, meist in Form eines Smartphones, oft auch als Tablet. Diese handliche Version des Computers, den wir zuhause stehen haben, hat uns ganz neue Möglichkeiten erschlossen. Keine Frage bleibt mehr unbeantwortet, solange wir das mobile Internet empfangen, kein Weg ist mehr unbekannt und auch kein Spiel ungespielt. Denn die meisten Anbieter von Online Casinos sind natürlich längst mit der passenden App ausgestattet, in der sie ihren Nutzern die beliebtesten Spiele aus dem Netz auch auf das Smartphone bringen. Der Bereich Glücksspiel hat damit einen weiteren Schritt getan. Man muss nicht mehr ins Casino gehen, muss aber andererseits auch nicht mehr darauf warten, abends zuhause vor dem Computer zu sitzen, sondern kann unterwegs in der Bahn, in der Mittagspause oder an jedem anderen beliebigen Ort seiner liebsten Freizeitbeschäftigung nachgehen.
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| Bild von Janitors |
Ebenso wie in vielen anderen Bereichen ist davon auszugehen, dass die Mobilgeräte den fest installierten Computer am Schreibtisch in nicht allzu ferner Zukunft in punkto „liebstes Gerät, um dem Glücksspiel nachzugehen“ abgehängt haben werden. Es ist eben vor allem der praktische Aspekt, der den Nutzern so gut gefällt. Wenn sie Lust darauf haben, eine Partie Poker zu spielen oder sich am Automaten zu verausgaben, dann müssen sie darauf eben nicht mehr warten, sondern können direkt loslegen. Zudem muss man beachten, wie viel Langeweile man sich auf langen Fahrten in den öffentlichen Verkehrsmitteln oder bei Wartezeiten an Bahnhöfen oder Flughäfen ersparen kann, wenn man denn nur das richtige Spiel dabei hat. Wenn man dann am Ende noch etwas gewinnt, hat sich dieser Zeitvertreib erst so richtig gelohnt. Allerdings sollte dies nicht unbedingt im Vordergrund stehen, wenn man sich im Online Casino anmeldet oder sich die entsprechende App auf das Mobilgerät holt, denn der Spaß am Spiel muss das wichtigste bleiben.
Insgesamt bleibt wohl nur, festzuhalten, dass sich die Welt allgemein in Richtung mobiler Geräte orientiert und das in den kommenden Jahren weiterhin tun wird, bis der nächste revolutionäre Schritt im Bereich Technik vollbracht wurde. Kommunikation, Geschäftliches, Privates, Spiele, Shopping und viel mehr sind nach und nach in den Aufgabenbereich des Internets übergegangen und seit Aufkommen der mobilen Netze und Apparate von diesen geschluckt worden. So wie wir inzwischen mit unseren Freunden per Chat auf dem Smartphone kommunizieren, ist es ein unaufhaltsamer Trend, dass die Menschen eben vermehrt auf diesen Geräten dem Glücksspiel nachgehen und nicht mehr so häufig in einem echten Casino oder an ihrem heimischen Computer.
Mittwoch, 9. Oktober 2013
Dem Alltag entfliehen, oder: Mit dem Smartphone dauert’s länger!
Smartphones sind unsere neuen Lebensbegleiter: Wer eins hat nimmt es meistens auch überall mit hin - sei es in den Urlaub, zum Einkauf oder gar auf die Toilette. Das kleine Gerät ist sowohl Helfer als auch Zeitvertreib für zwischendurch.
Für jede Alltagssituation gibt es die richtige Anwendung: Die Kalenderfunktion, mit der alle Termine geplant und auch von unterwegs koordiniert werden können. Dank der „Erinnerung“ wird auch garantiert keine Verabredung und kein Geburtstag mehr vergessen. In sogenannten „Note“-Apps können alle wichtigen Informationen sofort notiert werden, und auch der Einkaufszettel ist im Smartphone leicht wiederzufinden.
Am Morgen verrät einem das Smartphone, welches Wetter draußen gerade ist, und wie es sich im Laufe des Tages entwickeln wird. So kann man sich passend für den Tag kleiden. Vor der Smartphone-Zeit genügte ein Blick aus dem Fenster und auf das Thermometer, um die Entscheidung für die passende Kleidung zu treffen - heute wartet man darauf, dass sich der Wetterbericht aktualisiert.
Auch der Wetterbericht für den Urlaubsort kann auf dem Smartphone abgerufen werden. Und nicht nur das: Dank Google Maps ist Verlaufen fast unmöglich und mit dem mobilen Reise-Apps kann man sich auch vor Ort noch über interessante Sehenswürdigkeiten und mögliche Aktivitäten in der Nähe informieren.
Das Smartphone scheint ein Helfer in allen Lebenslagen zu sein. Aber auf dem mobilen Helfer finden sich nicht nur praktische und hilfreiche Apps, sondern auch solche, die einem einfach die Zeit ein wenig kürzer vorkommen lassen.
Social Media Plattformen wie Facebook oder Xing dürfen auf keinem Smartphone fehlen. So ist man stets über alles informiert, was die Freunde und Kontakte gerade so treiben und kann auch alle Freunde über das auf dem Laufenden halten, was man selbst gerade erlebt. Eine Zeitungs-App liefert stets die neuesten Nachrichten und das in Echtzeit.
Anwendungen dieser Art sind besonders beliebt für den Zeitvertreib beim Warten auf die Bahn oder auch in anderen (stillen) Orten. Es verkürzt zwar die Wartezeit des App-Nutzers, durch die Ablenkung bemerkt man allerdings meist nicht, wie schnell die Zeit vergeht und verpasst seinen Ausstieg mit der Bahn oder lässt so Freunde ein wenig auf sich warten.
Aber auch komplett sinnfreie Anwendungen müssen sich auf dem Smartphone finden, die einfach nur Spaß machen und die Zeit vertreiben, wenn man nichts und niemand auf einen wartet. Beim Roulette spielen kann man den alltäglichen Problemen entfliehen: Indem man sich auf das Spiel konzentriert, ist man von allen privaten und geschäftlichen Problemen abgelenkt.
Smartphones haben sehr viele Vorteile. Sie erleichtern uns das Leben. Dank vieler Anwendungen und Apps weiß und kann man mittlerweile fast alles. Dennoch kann man sagen, dass mit dem Smartphone vieles länger dauert: Wo früher ein Blick auf das Thermometer oder aus dem Fenster war, da ist heute die App. Sie muss laden und aktualisiert werden. Wo heute Google Maps ist, da hat man früher Leute nach dem Weg gefragt. Eine schnellere Auskunft und mehr soziales Miteinander waren das Resultat. Wo heute Facebook steht, haben Menschen früher miteinander gesprochen.
Das Smartphone ist zwar eine tolle Erfindung, dennoch dringt es in immer mehr Bereiche unseres Lebens ein - und das nicht immer positiv: Oder würdest Du deine Facebook-Freunde auch in Persona mit ins Badezimmer nehmen?
Für jede Alltagssituation gibt es die richtige Anwendung: Die Kalenderfunktion, mit der alle Termine geplant und auch von unterwegs koordiniert werden können. Dank der „Erinnerung“ wird auch garantiert keine Verabredung und kein Geburtstag mehr vergessen. In sogenannten „Note“-Apps können alle wichtigen Informationen sofort notiert werden, und auch der Einkaufszettel ist im Smartphone leicht wiederzufinden.
Am Morgen verrät einem das Smartphone, welches Wetter draußen gerade ist, und wie es sich im Laufe des Tages entwickeln wird. So kann man sich passend für den Tag kleiden. Vor der Smartphone-Zeit genügte ein Blick aus dem Fenster und auf das Thermometer, um die Entscheidung für die passende Kleidung zu treffen - heute wartet man darauf, dass sich der Wetterbericht aktualisiert.
Auch der Wetterbericht für den Urlaubsort kann auf dem Smartphone abgerufen werden. Und nicht nur das: Dank Google Maps ist Verlaufen fast unmöglich und mit dem mobilen Reise-Apps kann man sich auch vor Ort noch über interessante Sehenswürdigkeiten und mögliche Aktivitäten in der Nähe informieren.
Das Smartphone scheint ein Helfer in allen Lebenslagen zu sein. Aber auf dem mobilen Helfer finden sich nicht nur praktische und hilfreiche Apps, sondern auch solche, die einem einfach die Zeit ein wenig kürzer vorkommen lassen.
Social Media Plattformen wie Facebook oder Xing dürfen auf keinem Smartphone fehlen. So ist man stets über alles informiert, was die Freunde und Kontakte gerade so treiben und kann auch alle Freunde über das auf dem Laufenden halten, was man selbst gerade erlebt. Eine Zeitungs-App liefert stets die neuesten Nachrichten und das in Echtzeit.
Anwendungen dieser Art sind besonders beliebt für den Zeitvertreib beim Warten auf die Bahn oder auch in anderen (stillen) Orten. Es verkürzt zwar die Wartezeit des App-Nutzers, durch die Ablenkung bemerkt man allerdings meist nicht, wie schnell die Zeit vergeht und verpasst seinen Ausstieg mit der Bahn oder lässt so Freunde ein wenig auf sich warten.
Aber auch komplett sinnfreie Anwendungen müssen sich auf dem Smartphone finden, die einfach nur Spaß machen und die Zeit vertreiben, wenn man nichts und niemand auf einen wartet. Beim Roulette spielen kann man den alltäglichen Problemen entfliehen: Indem man sich auf das Spiel konzentriert, ist man von allen privaten und geschäftlichen Problemen abgelenkt.
Smartphones haben sehr viele Vorteile. Sie erleichtern uns das Leben. Dank vieler Anwendungen und Apps weiß und kann man mittlerweile fast alles. Dennoch kann man sagen, dass mit dem Smartphone vieles länger dauert: Wo früher ein Blick auf das Thermometer oder aus dem Fenster war, da ist heute die App. Sie muss laden und aktualisiert werden. Wo heute Google Maps ist, da hat man früher Leute nach dem Weg gefragt. Eine schnellere Auskunft und mehr soziales Miteinander waren das Resultat. Wo heute Facebook steht, haben Menschen früher miteinander gesprochen.
Das Smartphone ist zwar eine tolle Erfindung, dennoch dringt es in immer mehr Bereiche unseres Lebens ein - und das nicht immer positiv: Oder würdest Du deine Facebook-Freunde auch in Persona mit ins Badezimmer nehmen?
Montag, 19. August 2013
Fachartikel: Wie kommen die Effekte in die Musik?
Wer Musik (so wie ich) eher konsumiert und weniger von der technischen Seite betrachtet, hat sich sicher schon einmal gefragt, wie manche Lieder an einigen Stellen so extrem verzerrt klingen können, während sie aber beim nächsten Takt schon wieder ganz klar und definitiv nicht verzerrt rüberkommen.
Die Verzerrung, die man als Zuhörer akustisch zu spüren bekommt, ist meist auf die Gitarre zurückzuführen, man spricht in diesem Fall also von den so genannten Gitarreneffekten. Diese werden durch ein Effektgerät verursacht: Ein elektronisches Gerät, das man an die Gitarre anschließt und in der Lage ist, den Klang des Instruments komplett zu verändern, manchmal bis zur absoluten Unkenntlichkeit.
Die Verzerrung, die man als Zuhörer akustisch zu spüren bekommt, ist meist auf die Gitarre zurückzuführen, man spricht in diesem Fall also von den so genannten Gitarreneffekten. Diese werden durch ein Effektgerät verursacht: Ein elektronisches Gerät, das man an die Gitarre anschließt und in der Lage ist, den Klang des Instruments komplett zu verändern, manchmal bis zur absoluten Unkenntlichkeit.
Mittwoch, 13. Juni 2012
Interne Springer-Mail: Der Briefkasten-Aufkleber von lifesoundsreal.de hilft gegen die gratis BILD-Zeitung!
Wie schon berichtet, plant der Axel-Springer-Verlag zum Bild-Jubiläum am 23. Juni 2012 die Verteilung einer kostenlosen Jubiläumsausgabe der Bild-Zeitung an ALLE deutschen Haushalte.
Bereits kurz nachdem dieser unverschämte Plan bekannt wurde, hat der Blog „lifesoundsreal.de“ einen entsprechenden Briefkasten-Aufkleber zum Download bereitgestellt, um sich gegen diese unerhörte Werbemaßnahme wehren zu können.
Inzwischen hat sich auch eine große Initiative („Alle gegen BILD“) formiert, um diese Kampagne bestmöglich zu boykottieren. Nachdem aber zwischenzeitlich nicht ganz klar war, was aus rechtlicher Sicht das beste Mittel ist, um die ungewollte Zustellung der Gratis-Bild zu verhindern, klärt uns nun freundlicherweise eine interne Mail aus dem Hause Springer über die beste Methode (und nebenbei über das krude Selbstverständnis des Verlags) auf.
Demnach ist „die unadressierte Bild-Jubiläumsausgabe […] an sämtliche Haushalte zuzustellen. Weil es sich um ein Presseerzeugnis handelt, erhalten auch Werbeverweigerer (Briefkastenaufkleber "Keine Werbung") ein Exemplar.
Es gibt nur zwei Fälle, in denen nicht zuzustellen ist:
Klar ist damit aber auch: Der Anti-BILD-Aufkleber von lifesoundsreal.de hilft! Denn lt. interner Mail ist bei derartigen Aufklebern am Briefkasten „im Zweifel (...) nicht zuzustellen“. Und das sollte bei der Aussage „Ich will keine BILD“ ja wohl gewährleistet sein:
Diejenigen, die direkt beim Springer Verlag oder via „Alle gegen BILD“ einer Zustellung widersprochen haben, dürfen sich auch keine Sorgen machen: Springer versendet an "diese Haushalte (…) taggleich einen adressierten roten Umschlag (Großbrief C4), um sie in der Zustellung erkennen zu können. Überall dort, wo der rote Umschlag zuzustellen ist, darf keine Bild-Jubiläumsausgabe eingeworfen werden."
Komische Werbemaßnahmen erfordern anscheinend noch komischere Mittel um diese tatsächlich durchsetzen zu können.
Bereits kurz nachdem dieser unverschämte Plan bekannt wurde, hat der Blog „lifesoundsreal.de“ einen entsprechenden Briefkasten-Aufkleber zum Download bereitgestellt, um sich gegen diese unerhörte Werbemaßnahme wehren zu können.
Inzwischen hat sich auch eine große Initiative („Alle gegen BILD“) formiert, um diese Kampagne bestmöglich zu boykottieren. Nachdem aber zwischenzeitlich nicht ganz klar war, was aus rechtlicher Sicht das beste Mittel ist, um die ungewollte Zustellung der Gratis-Bild zu verhindern, klärt uns nun freundlicherweise eine interne Mail aus dem Hause Springer über die beste Methode (und nebenbei über das krude Selbstverständnis des Verlags) auf.
Demnach ist „die unadressierte Bild-Jubiläumsausgabe […] an sämtliche Haushalte zuzustellen. Weil es sich um ein Presseerzeugnis handelt, erhalten auch Werbeverweigerer (Briefkastenaufkleber "Keine Werbung") ein Exemplar.
Es gibt nur zwei Fälle, in denen nicht zuzustellen ist:
- Anzeigenblattverweigerer (Briefkastenaufkleber "Keine Anzeigenblätter", "Keine kostenlosen Zeitungen", und ähnliches): Diese erhalten kein Exemplar. Im Zweifel ist nicht zuzustellen.
- "Widersprüchler": Es gibt einige Personen, die gegenüber dem Axel Springer Verlag einer Zustellung der Bild-Jubiläumsausgabe schriftlich widersprochen haben. (…)
Klar ist damit aber auch: Der Anti-BILD-Aufkleber von lifesoundsreal.de hilft! Denn lt. interner Mail ist bei derartigen Aufklebern am Briefkasten „im Zweifel (...) nicht zuzustellen“. Und das sollte bei der Aussage „Ich will keine BILD“ ja wohl gewährleistet sein:
Diejenigen, die direkt beim Springer Verlag oder via „Alle gegen BILD“ einer Zustellung widersprochen haben, dürfen sich auch keine Sorgen machen: Springer versendet an "diese Haushalte (…) taggleich einen adressierten roten Umschlag (Großbrief C4), um sie in der Zustellung erkennen zu können. Überall dort, wo der rote Umschlag zuzustellen ist, darf keine Bild-Jubiläumsausgabe eingeworfen werden."
Komische Werbemaßnahmen erfordern anscheinend noch komischere Mittel um diese tatsächlich durchsetzen zu können.
Freitag, 13. April 2012
Der neue "Keine Gratis-BILD für mich"-Aufkleber von lifesoundsreal.de
Auf vielfachen Wunsch habe ich meinen "Keine Gratis-BILD für mich"-Aufkleber modifiziert. Die ursprüngliche Version war noch mit ein paar Bemerkungen versehen, die aber eher ablenkten und zu unnötigen Diskussionen bzw. Kommentaren führten.
Deswegen hier für euch der neue, modifizierte "Keine Gratis-BILD"-Aufkleber, den ihr an eurem Briefkasten anbringen könnt, um am 23. Juni 2012 nicht in den "Genuss" einer kostenlosen BILD-Zeitung kommen zu müssen.
P.S.: Den Aufkleber als PDF zum Download findet ihr hier (vielen Dank diesmal an die Partnerseite www.versicherungenfinden.de).
Deswegen hier für euch der neue, modifizierte "Keine Gratis-BILD"-Aufkleber, den ihr an eurem Briefkasten anbringen könnt, um am 23. Juni 2012 nicht in den "Genuss" einer kostenlosen BILD-Zeitung kommen zu müssen.
P.S.: Den Aufkleber als PDF zum Download findet ihr hier (vielen Dank diesmal an die Partnerseite www.versicherungenfinden.de).
Mittwoch, 14. März 2012
Liebe Blogger, mit Adsense kann man tatsächlich richtig Geld verdienen!
Ich blogge ja schon einige Zeit, aber gestern gab´s mal wieder ein echtes Highlight: In der Annahme eine Möglichkeit gefunden zu haben, das Bayern-Spiel in der Champions-League gegen den FC Basel doch im Free-TV oder zumindest im Live-Stream des schweizerischen Senders SF 2 sehen zu können (Sat.1 hat ja nicht übertragen), habe ich meinen Fund auf lifesoundsreal.de mitgeteilt.
Wie sich später herausstellte, war das TV-Programm leider dennoch verschlüsselt und sogar der Live-Stream aufgrund der länderspezifischen IP-Adresse für Nicht-Schweizer schwarz. Schade natürlich - aber das wirklich heftige waren die Zugriffszahlen. Binnen weniger Stunden sind die Visits explodiert: Zu Spielbeginn waren es schon sagenhafte 10.000, bis zum Spielende stand der Zähler bei unglaublichen 15.000 Seitenzugriffen.
Google hatte meinen Blog ganz nach oben gespült, und das Interesse an dem Spiel war natürlich auch riesig. Die Grafik im Blogger-Dashboard verschluckte bei dem gigantischen Anstieg meine historischen Zugriffszahlen, da die Linie global gesehen fast entlang Null läuft. Meine durchschnittliche Besucherzahl von ca. 200-300 am Tag hat sich innerhalb von sechs Stunden mal eben prozentual vertausendfacht.
Der obendrein positive Nebeneffekt: Mit den Seitenzugriffen schnellten direkt prozentual natürlich auch die Adsense-Klicks in die Höhe und bescherten mir eine der besten Einnahme seit ich Adsense-Anzeigen nutze. Das was ich gestern an einem Tag verdient habe, sammel ich normalerweise mühsam über 3-4 Monate ein.
Bleibt die Erkenntnis für mich: Mit Adsense kann man tatsächlich auch als Blogger richtig Geld verdienen - allerdings muss schon alles zusammenkommen: Eine topaktuelle, einzigartige Information, die für ein breites Publikum - am besten zeitlich begrenzt - von höchster Bedeutung ist. Ganz abgesehen von dem ganzen SEO-Zeugs, was man noch so treiben kann. Wenn der Inhalt deines Artikels unwiderstehlich ist, kannst du den kleinsten und unbedeutensten Blog haben und kommst trotzdem groß raus damit.
Ob ich diese Mischung jemals wieder hinbekomme, scheint fraglich - aber egal. Vielleicht klicken auch so ein paar Leser mehr hier rein. Ich werde auf meinem Blog jedenfalls keine vorsätzlich falschen, reißerischen Artikel und Informationen verbreiten, nur um möglichst viele Adsense-Klicks abzugreifen. Gell, liebe iPhone 5-Gerüchte-Blogs?
Wie sich später herausstellte, war das TV-Programm leider dennoch verschlüsselt und sogar der Live-Stream aufgrund der länderspezifischen IP-Adresse für Nicht-Schweizer schwarz. Schade natürlich - aber das wirklich heftige waren die Zugriffszahlen. Binnen weniger Stunden sind die Visits explodiert: Zu Spielbeginn waren es schon sagenhafte 10.000, bis zum Spielende stand der Zähler bei unglaublichen 15.000 Seitenzugriffen.
Google hatte meinen Blog ganz nach oben gespült, und das Interesse an dem Spiel war natürlich auch riesig. Die Grafik im Blogger-Dashboard verschluckte bei dem gigantischen Anstieg meine historischen Zugriffszahlen, da die Linie global gesehen fast entlang Null läuft. Meine durchschnittliche Besucherzahl von ca. 200-300 am Tag hat sich innerhalb von sechs Stunden mal eben prozentual vertausendfacht.
Der obendrein positive Nebeneffekt: Mit den Seitenzugriffen schnellten direkt prozentual natürlich auch die Adsense-Klicks in die Höhe und bescherten mir eine der besten Einnahme seit ich Adsense-Anzeigen nutze. Das was ich gestern an einem Tag verdient habe, sammel ich normalerweise mühsam über 3-4 Monate ein.
Bleibt die Erkenntnis für mich: Mit Adsense kann man tatsächlich auch als Blogger richtig Geld verdienen - allerdings muss schon alles zusammenkommen: Eine topaktuelle, einzigartige Information, die für ein breites Publikum - am besten zeitlich begrenzt - von höchster Bedeutung ist. Ganz abgesehen von dem ganzen SEO-Zeugs, was man noch so treiben kann. Wenn der Inhalt deines Artikels unwiderstehlich ist, kannst du den kleinsten und unbedeutensten Blog haben und kommst trotzdem groß raus damit.
Ob ich diese Mischung jemals wieder hinbekomme, scheint fraglich - aber egal. Vielleicht klicken auch so ein paar Leser mehr hier rein. Ich werde auf meinem Blog jedenfalls keine vorsätzlich falschen, reißerischen Artikel und Informationen verbreiten, nur um möglichst viele Adsense-Klicks abzugreifen. Gell, liebe iPhone 5-Gerüchte-Blogs?
Mittwoch, 7. März 2012
Das neue iPad 3: Die Keynote und eine schnelle Bewertung
Das Apple Event ist vorüber, das neue iPad 3 ist da. Hier eine kurze Zusammenfassung der Keynote mit einer schnellen Einschätzung:
Auf meine Ausführungen zum neuen iPad 3 habe ich ja heftig Schelte bekommen. Nach der Apple Keynote frage ich mich allerdings: War das jetzt der große Wurf, auf den so viele gewartet haben?
Oder hatte ich vielleicht doch nicht unrecht und das war von Apple nicht mehr als ein erneutes Markieren der Ausnahmeposition gegenüber der Konkurrenz mit einem verbesserten Version des Vorgängers. Ein iPad 2S sozusagen - ähnlich dem heiß ersehnten iPhone 5, aus dem dann doch nur ein iPhone 4S wurde.
Die Zukunft wird es zeigen. Aber vermutlich wird der Verkaufsstart am 16. März 2012 wieder in einem Hype untergehen. Warum auch nicht? Immerhin gibt es die Retina-Auflösung, HD-Aufzeichnung und einen schnelleren Prozessor bei gleicher Akkulaufzeit zum Preis eines iPad 2 (beim damaligen Verkaufsstart).
Da kann man eigentlich nicht meckern - aber das ganz große Ding hat Apple da auch nicht gedreht. Zumal man dabei noch über das 0,6 mm dickere Chassis, dem fehlenden Siri, der nur minimal verbesserten Kamera und das, nach den aktuell bekannten Spezifikationen, für Deutschland nutzlose LTE hinweg sehen muss.
Soweit meine erste Einschätzung als direkte Verarbeitung nach der Keynote. Ein ausführlicher Test mit Bewertung kann sicherlich erst nach einem Hands-On erfolgen.
Auf meine Ausführungen zum neuen iPad 3 habe ich ja heftig Schelte bekommen. Nach der Apple Keynote frage ich mich allerdings: War das jetzt der große Wurf, auf den so viele gewartet haben?
Oder hatte ich vielleicht doch nicht unrecht und das war von Apple nicht mehr als ein erneutes Markieren der Ausnahmeposition gegenüber der Konkurrenz mit einem verbesserten Version des Vorgängers. Ein iPad 2S sozusagen - ähnlich dem heiß ersehnten iPhone 5, aus dem dann doch nur ein iPhone 4S wurde.
Die Zukunft wird es zeigen. Aber vermutlich wird der Verkaufsstart am 16. März 2012 wieder in einem Hype untergehen. Warum auch nicht? Immerhin gibt es die Retina-Auflösung, HD-Aufzeichnung und einen schnelleren Prozessor bei gleicher Akkulaufzeit zum Preis eines iPad 2 (beim damaligen Verkaufsstart).
Da kann man eigentlich nicht meckern - aber das ganz große Ding hat Apple da auch nicht gedreht. Zumal man dabei noch über das 0,6 mm dickere Chassis, dem fehlenden Siri, der nur minimal verbesserten Kamera und das, nach den aktuell bekannten Spezifikationen, für Deutschland nutzlose LTE hinweg sehen muss.
Soweit meine erste Einschätzung als direkte Verarbeitung nach der Keynote. Ein ausführlicher Test mit Bewertung kann sicherlich erst nach einem Hands-On erfolgen.
Sonntag, 12. Februar 2012
3 Jahre Bloggen: "Und das Lustige dabei: Es scheint die Leute zuinteressieren" - Ein Rückblick auf die Anfänge
Heute mal wieder in eigener Sache: Denn nach etwas mehr als drei Jahren Bloggen mit lifesoundsreal, ist es an der Zeit eine Zwischenbilanz zu ziehen.
Was im Januar 2009 eigentlich als Verlegenheitslösung augrund des Endes unseres Musikmagazins Sellfish.de startete, hat sich als Blog inzwischen mehr als etabliert. Dabei war Anfang tatsächlich etwas holprig: Voller Ideen und dem Drang weiter über Musik (und darüberhinaus) zu schreiben - aber leider vollkommen ohne HTML- und sonstiger Programmierkenntnisse, blieb mir eigentlich nur eins: Ein Blog.
Was im Januar 2009 eigentlich als Verlegenheitslösung augrund des Endes unseres Musikmagazins Sellfish.de startete, hat sich als Blog inzwischen mehr als etabliert. Dabei war Anfang tatsächlich etwas holprig: Voller Ideen und dem Drang weiter über Musik (und darüberhinaus) zu schreiben - aber leider vollkommen ohne HTML- und sonstiger Programmierkenntnisse, blieb mir eigentlich nur eins: Ein Blog.
Mittwoch, 18. Januar 2012
Gratis BILD-Zeitung an alle Haushalte - aber ohne mich: Der "Ich will keine BILD"-Aufkleber
Angesichts des 60. Jubiläums der Bild-Zeitung will der Springer-Verlag alle Haushalte mit einem Gratis-Exemplar der BILD-Zeitung zwangsbeglücken. Das sind nicht weniger als 41 Millionen Haushalte, an die der Vermarkter "Axel Springer Media Impact" die BILD-Zeitung kostenlos am 23. Juni 2012 (dem Tag vor dem 60. Jubiläum) zustellen will.
Der Hammer dabei: Laut übereinstimmenden Medienberichten verspricht der Springer-Verlag seinen Werbekunden, dass bei der Verteilungsaktion sogar die sogenannten "Werbeverweigerer inklusive" seien. Da kann man natürlich schnell für eine ganzseitige Werbung in der "Bild für alle"-Ausgabe 4 Mio. Euro und für eine halbe Seite 2,2 Mio. Euro verlangen. Zum Vergleich: Im Normalfall kostet eine ganzseitige Anzeige 432.455 Euro (ohne Rabatt), eine halbseitige 270.860 Euro (Quelle: Kress Mediendienst).
Ich finde das milde gesagt eine grobe Unverschämtheit, dass ich eine hirnlose, volksverblödende und journalistisch tieffliegende Zeitung zugestellt bekomme - ob ich das nun will oder nicht: Von Springer´s Gnaden sozusagen.
Wo sind wir denn bitte, dass ich mich nicht einmal ein Aufkleber mit "Keine Werbung" oder "Keine Postwurfsendungen" vor dem Schund-Blättchen schützt? Deswegen habe ich einen eigenen Aufkleber entwickelt, den man sich an seinen Briefkasten kleben kann, um sich gegen dieses zweifelhafte "Geschenk" wehren zu können.
Sobald ich eine Möglichkeit gefunden habe, die Datei irgendwo hochzuladen, stelle ich Euche den Aufkleber auch als PDF zum Ausdrucken und Ausschneiden zur Verfügung.
Natürlich in der Hoffnung, dass viele davon Gebrauch machen und am 23. Juni einige "Keine BILD für mich"-Aufkleber die Briefkästen Deutschlands zieren.
Edit I: Inzwischen habe ich eine Möglichkeit gefunden, den Aufkleber als PDF hochzuladen (Vielen Dank an www.tarifefinden.de).
Also bitte hier den Aufkleber schnell Herunterladen, Ausdrucken und Ausschneiden - und ab damit auf Euren Briefkasten.
Edit II: Nach einigen Kommentaren hinsichtlich der Bemerkungen habe ich den Aufkleber überarbeitet. Den neuen "Keine Gratis-BILD für mich"-Aufkleber findet ihr hier.
Der Hammer dabei: Laut übereinstimmenden Medienberichten verspricht der Springer-Verlag seinen Werbekunden, dass bei der Verteilungsaktion sogar die sogenannten "Werbeverweigerer inklusive" seien. Da kann man natürlich schnell für eine ganzseitige Werbung in der "Bild für alle"-Ausgabe 4 Mio. Euro und für eine halbe Seite 2,2 Mio. Euro verlangen. Zum Vergleich: Im Normalfall kostet eine ganzseitige Anzeige 432.455 Euro (ohne Rabatt), eine halbseitige 270.860 Euro (Quelle: Kress Mediendienst).
Ich finde das milde gesagt eine grobe Unverschämtheit, dass ich eine hirnlose, volksverblödende und journalistisch tieffliegende Zeitung zugestellt bekomme - ob ich das nun will oder nicht: Von Springer´s Gnaden sozusagen.
Wo sind wir denn bitte, dass ich mich nicht einmal ein Aufkleber mit "Keine Werbung" oder "Keine Postwurfsendungen" vor dem Schund-Blättchen schützt? Deswegen habe ich einen eigenen Aufkleber entwickelt, den man sich an seinen Briefkasten kleben kann, um sich gegen dieses zweifelhafte "Geschenk" wehren zu können.
Sobald ich eine Möglichkeit gefunden habe, die Datei irgendwo hochzuladen, stelle ich Euche den Aufkleber auch als PDF zum Ausdrucken und Ausschneiden zur Verfügung.
Natürlich in der Hoffnung, dass viele davon Gebrauch machen und am 23. Juni einige "Keine BILD für mich"-Aufkleber die Briefkästen Deutschlands zieren.
Edit I: Inzwischen habe ich eine Möglichkeit gefunden, den Aufkleber als PDF hochzuladen (Vielen Dank an www.tarifefinden.de).
Also bitte hier den Aufkleber schnell Herunterladen, Ausdrucken und Ausschneiden - und ab damit auf Euren Briefkasten.
Edit II: Nach einigen Kommentaren hinsichtlich der Bemerkungen habe ich den Aufkleber überarbeitet. Den neuen "Keine Gratis-BILD für mich"-Aufkleber findet ihr hier.
Freitag, 6. Januar 2012
Sponsored Posts und Blogmarketing: Was Bloggern ihr eigener Content wert sein muss
Es dürfte mittlerweile bekannt sein, dass ich für meinen Blog lifesoundsreal.de auch die Möglichkeiten des Blog-Marketings nutze (und wenigstens dazu stehe).
Zum einen über bekannte Anbieter wie Hallimash oder Teliad (Ebuzzing bzw. Trigami ist aus bekannten Gründen ausgeschieden) - und zum anderen über Portale wie z.B. www.bloggerjobs.de.
Über letzteres gibt es ab und an interessante Angebote von Privat oder kleineren Firmen bzw. Agenturen für gesponsorte Artikel oder zum Link-Tausch. Ich frage dort gerne an, weil es zumeist relativ unkomplizierte Kontakte sind, ohne großen bürokratischen Aufwand wie mit Registrierung, Crawlern zur Kontrolle etc.
Natürlich gelten in allen Fällen des Blog-Marketings, egal über welchen Anbieter, meine Richtlinien für vermittelte Artikel oder andere gesponsorte Inhalte.
Leider gibt es aber wie auf Hallimash oder ehemals Trigami immer wieder absolute Dumping-Angebote, die eigentlich kein Blogger würdigen sollte. Ein Produkttest oder Artikel mit Unique Content und 300 Wörtern wird dort teilweise für lächerliche 10 Euro zur Bewerbung angeboten - oder ein aktueller Fall bei Bloggerjobs, bei dem für 1.500 Zeichen (ca. 200 Wörter, wenn Leerzeichen nicht zählen) sage und schreibe 5-10 Euro geboten werden.
Zum einen über bekannte Anbieter wie Hallimash oder Teliad (Ebuzzing bzw. Trigami ist aus bekannten Gründen ausgeschieden) - und zum anderen über Portale wie z.B. www.bloggerjobs.de.
Über letzteres gibt es ab und an interessante Angebote von Privat oder kleineren Firmen bzw. Agenturen für gesponsorte Artikel oder zum Link-Tausch. Ich frage dort gerne an, weil es zumeist relativ unkomplizierte Kontakte sind, ohne großen bürokratischen Aufwand wie mit Registrierung, Crawlern zur Kontrolle etc.
Natürlich gelten in allen Fällen des Blog-Marketings, egal über welchen Anbieter, meine Richtlinien für vermittelte Artikel oder andere gesponsorte Inhalte.
Leider gibt es aber wie auf Hallimash oder ehemals Trigami immer wieder absolute Dumping-Angebote, die eigentlich kein Blogger würdigen sollte. Ein Produkttest oder Artikel mit Unique Content und 300 Wörtern wird dort teilweise für lächerliche 10 Euro zur Bewerbung angeboten - oder ein aktueller Fall bei Bloggerjobs, bei dem für 1.500 Zeichen (ca. 200 Wörter, wenn Leerzeichen nicht zählen) sage und schreibe 5-10 Euro geboten werden.
Donnerstag, 24. November 2011
Fusion mit Trigami und Wikio: Das neue Ebuzzing und seine Auswirkungen
Vielleicht wundert ihr Euch ja, dass der Boost-Button von Wikio in der linken oberen Ecke meiner Blogposts verschwunden ist. Aber ich war auch einigermaßen irritiert, nachdem ich erfahren musste, dass mit der Fusion von Wikio und Ebuzzing die Boost-Buttons ab sofort nicht mehr unterstützt werden. Nun musste ich die Buttons entfernen.
Das ist zum Einen sehr schade, weil mir die Buttons gut geholfen haben: Über diese konnte man perfekt die Artikel per Twitter und Facebook bzw. per Mail teilen. Der ansteigende Boost-Zähler hat dabei sowohl die Bedeutung des Blogposts indiziert als auch zusätzlich die Aufmerksamkeit der Leser erregt.
Zusätzlich ist bei der Sache jedoch ärgerlich, dass der mühsame Einbau des Boost-Buttons in das Blogger-Template vor ein paar Monaten mich nun ganz umsonst einiges an Zeit und Nerven gekostet hatte (trotz der netten Unterstützung von Wikio damals). Aber was steckt hinter dieser Fusion?
Das ist zum Einen sehr schade, weil mir die Buttons gut geholfen haben: Über diese konnte man perfekt die Artikel per Twitter und Facebook bzw. per Mail teilen. Der ansteigende Boost-Zähler hat dabei sowohl die Bedeutung des Blogposts indiziert als auch zusätzlich die Aufmerksamkeit der Leser erregt.
Zusätzlich ist bei der Sache jedoch ärgerlich, dass der mühsame Einbau des Boost-Buttons in das Blogger-Template vor ein paar Monaten mich nun ganz umsonst einiges an Zeit und Nerven gekostet hatte (trotz der netten Unterstützung von Wikio damals). Aber was steckt hinter dieser Fusion?
Donnerstag, 22. September 2011
Facebook Timeline: Dein Leben als Datenlieferant - von der Wiege bis zur Bahre?
Langsam wird es beängstigend: Facebook hat sich auf der Entwicklerkonferenz F8 (zum ersten Mal seit langem) komplett neu erfunden und reagiert damit auch auf den Angriff durch Google+. Anders als die Konkurrenz scheint es Mark Zuckerberg aber langsam auf die Spitze treiben zu wollen.
Mit der "Timeline"-Funktion wird zwar das Gesamt-Layout ganz ansehnlich aufgehübscht und magazin-mäßig illustriert, zeigt aber auch, worum es Facebook eigentlich geht. Den Nutzer, dessen Leben und, besser noch, seine Daten endgültig zu vereinnahmen und für die Zukunft an das Unternehmen binden.
Das gesamte Leben als Zeitstrahl auf Facebook: Was im echten Leben als Fotoalbum, Bilder-Ordner, Handy-Video und Papa´s Super 8-Filmen noch romantisch und nett ist, bekommt mit Timeline einen - zugegebenermaßen verlockenden, aber auch bedrückenden Touch. Überreißt ein heute 15-jähriger, was er da für seine Zukunft bei Facebook (und deren Kunden) an seine Timeline tackert? Wie weit soll das gehen: Von der Wiege bis zu Bahre, alles geteilt bei Facebook? Und wie endet so eine Timeline im Sinne von Facebook bitte?
So beeindruckend und schick das neue Gesamtlayout von Facebook mit der Profilseite, der Timeline, dem Live-Ticker und den diversen App-Integrationen auch sein mag - es ist wieder ein Schritt mehr in Richtung völliger Kontrolle. Und das wirkt eher beängstigend, als dass es Lust auf mehr macht. Zumal davon ausgegangen werden kann, dass die neuen Funktionen gut ankommen und vermutlich auch den Normal-Users viel Spaß machen werden (Spotify etc.).
Und genau hier geht es aber noch weiter: "Open Graph" heißt der Mechanismus, mit dem geteilte Dinge automatisch den Freunden mitgeteilt werden. Auch dann, wenn der Nutzer gar keinen Facebook-eigenen Dienst, sondern eine von Dritten angebotene App innerhalb von Facebook nutzt. Was er kocht, wo er wann ist, was er dabei hört - all das soll automatisch archiviert werden und auf den Servern des Unternehmens gespeichert werden. Eine Art "Lifestream" entsteht, hübsch für den User - aber auch unendlich wertvoll für Facebook.
Somit ist klar: Die Timeline-Funktion und die heute vorgestellten Neuerungen heben Facebook auf ein neues Level des Social Web. Und jeder muss einmal mehr für sich darüber klar werden, ob er diesen Weg mitgehen will.
Ziel von Zuckerberg scheint es nicht mehr zu sein, noch mehr Mitglieder zu generieren (bei 800 Millionen ist ja dann auch mal die Sättigungsgrenze erreicht), sondern deren (Privat-)Leben maximal in das Facebook-Netz einzuspinnen. Tatsächlich irgendwie beängstigend.
Da wird Google+ ja fast schon sympathisch, mit seinen überschaubaren Funktionen und dem Trend hin zum selbstbestimmten Nutzer, der sein Profil sowohl privat als auch geschäftlich ohne schlechtes Gewissen und unter voller Kontrolle nutzen kann.
Die Zeit nach dem Roll-Out der neuen Funktionen in der nächsten Woche wird zeigen, ob Facebook weiter auf seine willigen Jünger zählen kann, oder ob es Mark Zuckerberg diesmal zu weit getrieben hat und die User wenigstens das letzte Stück Privatsphäre für sich behalten wollen. Allein der Glaube daran fehlt.
Mit der "Timeline"-Funktion wird zwar das Gesamt-Layout ganz ansehnlich aufgehübscht und magazin-mäßig illustriert, zeigt aber auch, worum es Facebook eigentlich geht. Den Nutzer, dessen Leben und, besser noch, seine Daten endgültig zu vereinnahmen und für die Zukunft an das Unternehmen binden.
Das gesamte Leben als Zeitstrahl auf Facebook: Was im echten Leben als Fotoalbum, Bilder-Ordner, Handy-Video und Papa´s Super 8-Filmen noch romantisch und nett ist, bekommt mit Timeline einen - zugegebenermaßen verlockenden, aber auch bedrückenden Touch. Überreißt ein heute 15-jähriger, was er da für seine Zukunft bei Facebook (und deren Kunden) an seine Timeline tackert? Wie weit soll das gehen: Von der Wiege bis zu Bahre, alles geteilt bei Facebook? Und wie endet so eine Timeline im Sinne von Facebook bitte?
So beeindruckend und schick das neue Gesamtlayout von Facebook mit der Profilseite, der Timeline, dem Live-Ticker und den diversen App-Integrationen auch sein mag - es ist wieder ein Schritt mehr in Richtung völliger Kontrolle. Und das wirkt eher beängstigend, als dass es Lust auf mehr macht. Zumal davon ausgegangen werden kann, dass die neuen Funktionen gut ankommen und vermutlich auch den Normal-Users viel Spaß machen werden (Spotify etc.).
Und genau hier geht es aber noch weiter: "Open Graph" heißt der Mechanismus, mit dem geteilte Dinge automatisch den Freunden mitgeteilt werden. Auch dann, wenn der Nutzer gar keinen Facebook-eigenen Dienst, sondern eine von Dritten angebotene App innerhalb von Facebook nutzt. Was er kocht, wo er wann ist, was er dabei hört - all das soll automatisch archiviert werden und auf den Servern des Unternehmens gespeichert werden. Eine Art "Lifestream" entsteht, hübsch für den User - aber auch unendlich wertvoll für Facebook.
Somit ist klar: Die Timeline-Funktion und die heute vorgestellten Neuerungen heben Facebook auf ein neues Level des Social Web. Und jeder muss einmal mehr für sich darüber klar werden, ob er diesen Weg mitgehen will.
Ziel von Zuckerberg scheint es nicht mehr zu sein, noch mehr Mitglieder zu generieren (bei 800 Millionen ist ja dann auch mal die Sättigungsgrenze erreicht), sondern deren (Privat-)Leben maximal in das Facebook-Netz einzuspinnen. Tatsächlich irgendwie beängstigend.
Da wird Google+ ja fast schon sympathisch, mit seinen überschaubaren Funktionen und dem Trend hin zum selbstbestimmten Nutzer, der sein Profil sowohl privat als auch geschäftlich ohne schlechtes Gewissen und unter voller Kontrolle nutzen kann.
Die Zeit nach dem Roll-Out der neuen Funktionen in der nächsten Woche wird zeigen, ob Facebook weiter auf seine willigen Jünger zählen kann, oder ob es Mark Zuckerberg diesmal zu weit getrieben hat und die User wenigstens das letzte Stück Privatsphäre für sich behalten wollen. Allein der Glaube daran fehlt.
Mittwoch, 24. August 2011
Mit Bloggen Geld verdienen ist keine Schande - wenn man es anständig macht
„Blog for Cash“, so lautet der zugegebenermaßen etwas reißerische Slogan von Hallimash, einem der großen Blog-Marketing-Anbieter im Internet, während es der Konkurrent Trigami etwas eleganter als „Social Media Seeding“ bezeichnet. Aber ganz egal wie man das Kind nun tauft, das Thema „Bloggen gegen Bezahlung“ ist für mich weniger eine Gewissensfrage als vielmehr eine Sache der Einstellung, des Anspruchs und der Umsetzung.
Denn ganz ehrlich: Wer mag nicht Anerkennung (und auch Lohn) erhalten für einen Text, den man recherchiert, verfasst und für seinen Blog aufbereitet hat.
So war es doch auch in der Zeit unseres Online-Musikmagazins sellfish.de insbesondere die „Entlohnung“ durch physische Tonträger, welche man zur Besprechung vom Label u.a. zugeschickt bekommen hatte und entsprechend behalten durfte, die zum Schreiben von unendlich vieler Reviews ermutigte (oder z.B. Gästelistenplätze für Interviews bei Konzerten). Doch diese Form der Mindestanerkennung des eigenen Zeitaufwands nahm insbesondere durch die zunehmend digitale Bemusterung immer weiter ab.
Verständlich für die Labels, die sich die Produktion von Promo-Material und Portokosten sparten - aber ebenso unerfreulich für den Rezensenten. Was wir an CDs etc. zugeschickt bekommen haben, war zwar reichlich - aber eben nun nicht immer von den „Top-Acts“ der Szene. Klar, verstand man sich auch als Entdecker und Förderer neuer Bands, aber eine gewisse Qualität sollte immer gewahrt sein - schon allein um Motivation und Spaß hoch zu halten. Und die Tatsache, dass man Bands wie Rise Against oder Anti-Flag von der Entdeckung bis zum Durchbruch begleiten konnte, macht einen auch ein bisschen stolz.
Aber zurück zur Sache: Für meine Blogs habe ich nach reiflicher Überlegung entschieden, mich bei Hallimash und Trigami anzumelden, (wenn sinnvoll) Artikel zu schreiben und dafür auch eine gerechte Entlohnung zu fordern. Aber wenn gesponsorte Artikel entstehen, dann nur auf folgenden mir selbst auferlegten Grundregeln:
1. Die Themen müssen thematisch und von der Attitüde zur Ausrichtung des Blogs passen
2. Die Inhalte müssen unabhängig der Werbebotschaft für die Stammleserschaft des Blogs interessant sein (d. h. Mehrwert geht vor Werbung)
3. Die Artikel dürfen keine reinen Werbetexte (schon gar nicht vorgefertigt) darstellen, die ungeprüft veröffentlicht werden
4. Die Kampagnen werden in gewohnter Weise (individueller Stil, eigene Recherche, unabhängig, ordentliches Gesamtbild) qualitätvoll aufbereitet
5. Kampagnen werden sorgfältig ausgewählt: Sowohl was die Artikelform, die Produkte als auch die Aufwandsentschädigung angeht
Unter Berücksichtigung dieser fünf Punkte (als einer Art „Ehrenkodex“) halte ich es für absolut gerechtfertigt, den verdienten Lohn für eine redaktionelle Behandlung von Themen zu erhalten, die tatsächlich für die Leser auch interessant sein sollen.
Wem das nicht passt, der kann die (sogar entsprechend markierten) Posts oder meine Blogs gerne meiden. Denn auch wer sich „unabhängig“ schimpft, darf Inhalte von Dritten unter subjektiven Gesichtspunkten aufbereiten.
Schließlich war das früher bei CD-Besprechungen auch nicht anders: So manch mundgerecht vorgefertiger (Werbe-) Pressetext der mit der Promo-CD eintraf, hat eher Kopfschütteln und Lachkrämpfe ob der blühenden Phantasie des PR-Schreiberlings verursacht, als die eigene Meinung des Redakteurs beeinflusst.
Denn ganz ehrlich: Wer mag nicht Anerkennung (und auch Lohn) erhalten für einen Text, den man recherchiert, verfasst und für seinen Blog aufbereitet hat.
So war es doch auch in der Zeit unseres Online-Musikmagazins sellfish.de insbesondere die „Entlohnung“ durch physische Tonträger, welche man zur Besprechung vom Label u.a. zugeschickt bekommen hatte und entsprechend behalten durfte, die zum Schreiben von unendlich vieler Reviews ermutigte (oder z.B. Gästelistenplätze für Interviews bei Konzerten). Doch diese Form der Mindestanerkennung des eigenen Zeitaufwands nahm insbesondere durch die zunehmend digitale Bemusterung immer weiter ab.
Verständlich für die Labels, die sich die Produktion von Promo-Material und Portokosten sparten - aber ebenso unerfreulich für den Rezensenten. Was wir an CDs etc. zugeschickt bekommen haben, war zwar reichlich - aber eben nun nicht immer von den „Top-Acts“ der Szene. Klar, verstand man sich auch als Entdecker und Förderer neuer Bands, aber eine gewisse Qualität sollte immer gewahrt sein - schon allein um Motivation und Spaß hoch zu halten. Und die Tatsache, dass man Bands wie Rise Against oder Anti-Flag von der Entdeckung bis zum Durchbruch begleiten konnte, macht einen auch ein bisschen stolz.
Aber zurück zur Sache: Für meine Blogs habe ich nach reiflicher Überlegung entschieden, mich bei Hallimash und Trigami anzumelden, (wenn sinnvoll) Artikel zu schreiben und dafür auch eine gerechte Entlohnung zu fordern. Aber wenn gesponsorte Artikel entstehen, dann nur auf folgenden mir selbst auferlegten Grundregeln:
1. Die Themen müssen thematisch und von der Attitüde zur Ausrichtung des Blogs passen
2. Die Inhalte müssen unabhängig der Werbebotschaft für die Stammleserschaft des Blogs interessant sein (d. h. Mehrwert geht vor Werbung)
3. Die Artikel dürfen keine reinen Werbetexte (schon gar nicht vorgefertigt) darstellen, die ungeprüft veröffentlicht werden
4. Die Kampagnen werden in gewohnter Weise (individueller Stil, eigene Recherche, unabhängig, ordentliches Gesamtbild) qualitätvoll aufbereitet
5. Kampagnen werden sorgfältig ausgewählt: Sowohl was die Artikelform, die Produkte als auch die Aufwandsentschädigung angeht
Unter Berücksichtigung dieser fünf Punkte (als einer Art „Ehrenkodex“) halte ich es für absolut gerechtfertigt, den verdienten Lohn für eine redaktionelle Behandlung von Themen zu erhalten, die tatsächlich für die Leser auch interessant sein sollen.
Wem das nicht passt, der kann die (sogar entsprechend markierten) Posts oder meine Blogs gerne meiden. Denn auch wer sich „unabhängig“ schimpft, darf Inhalte von Dritten unter subjektiven Gesichtspunkten aufbereiten.
Schließlich war das früher bei CD-Besprechungen auch nicht anders: So manch mundgerecht vorgefertiger (Werbe-) Pressetext der mit der Promo-CD eintraf, hat eher Kopfschütteln und Lachkrämpfe ob der blühenden Phantasie des PR-Schreiberlings verursacht, als die eigene Meinung des Redakteurs beeinflusst.
Mittwoch, 23. März 2011
Eigentor von Microsoft: Kein Internet Explorer 9 für Windows XP - Mozilla Firefox 4 übernimmt
Mal wieder eine typische Windows-Aktion: Da wurde mit großem Tamtam der neue Internet Explorer 9 vorgestellt, aber erst jetzt wird einem Großteil von Windows XP-Nutzern klar, dass ihr Betriebssystem Microsoft´s Browser der neuesten Generation gar nicht unterstützt. Auf einen automatischen Download per Update wie unter Windows Vista und Windows 7 warten sie vergebens.
So richtig mag man die Entscheidung von Windows nicht verstehen, ist Windows XP doch immerhin laut Statistik mit über 60% weiterhin klarer Marktführer unter den Betriebssystemen. Windows Vista und dem wirklich starken Windows 7 zum Trotz. Das Geheimnis hinter diesem doch recht hohen Anteil dürfte vermutlich in der Vielzahl an Rechnern in Unternehmen liegen, die Windows XP als (Server-)Plattform nutzen und einen Umstieg nach dem gefloppten Vista auf Windows 7 noch nicht vollzogen haben.
Ungeachetet dessen zeugt der Schritt von Windows aber weder von Weitsicht noch von Kundenfreundlichkeit. Klar ist ein Unternehmen daran interessiert, seine neuesten Produkte zu vermarkten - und womit geht das besser als z. B. mit der Begründung von Kompabilitätsproblemen. Abwärtskompatibel ja, aber nur bis zu einem bestimmten Zeitpunkt. Apple macht das auch nicht anders, stehen doch iPhone 3GS-Nutzer heute schon vor dem Problem, dass von iOS 4.3 teilweise Funktionen wie im iPhone 4 nicht mehr unterstützt werden. Für das anstehendende iOS 5 kann man sich gedanklich also schon mal mit der Anschaffung eines iPhone 5 anfreunden. Ein Schelm also, wer Böses bei solchen Aktionen denkt.
Und mit Windows XP wird auch die Unterstützung für Microsoft Office 2003 und den Internet Explorer 6 bald auslaufen - im Falle von XP ist April 2014 schon als Termin angekündigt, der Rest ist Formsache. Interessanterweise nutzt Microsoft der Internet Explorer 9 vielleicht für den mittelfristigen Absatz seiner Produkte - aber der Schuß kann auch nach hinten losgehen: Wie etwa im Fall vom neuen Mozilla Firefox 4. Dessen Start wurde mal eben nach vorne verschoben und steht seit heute zum Download bereit. Und Firefox 4 unterstützt Windows XP - welch ein Zufall aber auch! Klar, dass Mozilla damit abtrünige Windows XP-User abwerben will, um seinen zuletzt schwindenden Marktanteil aufzupolieren.
Bleibt für mich auch die Entscheidung zu treffen: Warten bis der neue Laptop mit kompatiblem Betriebssystem kommt (bzw. doch ein Tablet) oder nach 14 Jahren (!) treuester Nutzung des Internet Explorers am Ende doch auf Mozilla Firefox umsteigen. Das gilt es nun abzuwarten, aber ägerlich ist die ganze Angelegenheit allemal. Danke für gar nichts, Microsoft.
So richtig mag man die Entscheidung von Windows nicht verstehen, ist Windows XP doch immerhin laut Statistik mit über 60% weiterhin klarer Marktführer unter den Betriebssystemen. Windows Vista und dem wirklich starken Windows 7 zum Trotz. Das Geheimnis hinter diesem doch recht hohen Anteil dürfte vermutlich in der Vielzahl an Rechnern in Unternehmen liegen, die Windows XP als (Server-)Plattform nutzen und einen Umstieg nach dem gefloppten Vista auf Windows 7 noch nicht vollzogen haben.
Ungeachetet dessen zeugt der Schritt von Windows aber weder von Weitsicht noch von Kundenfreundlichkeit. Klar ist ein Unternehmen daran interessiert, seine neuesten Produkte zu vermarkten - und womit geht das besser als z. B. mit der Begründung von Kompabilitätsproblemen. Abwärtskompatibel ja, aber nur bis zu einem bestimmten Zeitpunkt. Apple macht das auch nicht anders, stehen doch iPhone 3GS-Nutzer heute schon vor dem Problem, dass von iOS 4.3 teilweise Funktionen wie im iPhone 4 nicht mehr unterstützt werden. Für das anstehendende iOS 5 kann man sich gedanklich also schon mal mit der Anschaffung eines iPhone 5 anfreunden. Ein Schelm also, wer Böses bei solchen Aktionen denkt.
Und mit Windows XP wird auch die Unterstützung für Microsoft Office 2003 und den Internet Explorer 6 bald auslaufen - im Falle von XP ist April 2014 schon als Termin angekündigt, der Rest ist Formsache. Interessanterweise nutzt Microsoft der Internet Explorer 9 vielleicht für den mittelfristigen Absatz seiner Produkte - aber der Schuß kann auch nach hinten losgehen: Wie etwa im Fall vom neuen Mozilla Firefox 4. Dessen Start wurde mal eben nach vorne verschoben und steht seit heute zum Download bereit. Und Firefox 4 unterstützt Windows XP - welch ein Zufall aber auch! Klar, dass Mozilla damit abtrünige Windows XP-User abwerben will, um seinen zuletzt schwindenden Marktanteil aufzupolieren.
Bleibt für mich auch die Entscheidung zu treffen: Warten bis der neue Laptop mit kompatiblem Betriebssystem kommt (bzw. doch ein Tablet) oder nach 14 Jahren (!) treuester Nutzung des Internet Explorers am Ende doch auf Mozilla Firefox umsteigen. Das gilt es nun abzuwarten, aber ägerlich ist die ganze Angelegenheit allemal. Danke für gar nichts, Microsoft.
Donnerstag, 6. Mai 2010
Wortgedanken: "Na?" - Die Konversationsunverschämtheit
Schon ewig ärgere ich mich darüber, und mindestens genauso lange will ich schon darüber schreiben: Durch Zufall ist mir ein Artikel bei jetzt.de über den Weg gelaufen, der mir die Arbeit abnimmt und dafür sorgt, dass sich mein Blutdruck weiter normal verhält.
Es geht um die Unverschämtheit des kleinen Wörtchens "Na" als Eröffnungsfloskel - gerne in Kombination mit einem ungehörigen Fragezeichen, oder gar unverfrorenen mit Ausrufezeichen. Aber bevor ich mich hier lange aufrege, zitiere ich einfach den Text von Autor max-scharnigg:
Wenn ich mal aus diesen blühenden Gestaden abberufen werde, daraufhin an der
Himmelspforte vor den Dr. Schöpfer treten müsste und er würde mich dort mit
einem „Na?“ empfangen, dann ginge das schon in Ordnung. Der Gott darf das. Der
hat gewissermaßen qua Amt eine solche Autorität, dass er sich zurücklehnen und
„Na?“ sagen kann und das Menschlein vor ihm erzählt darauf fromm sein ganzes
Lotterleben. Es weiß jedenfalls schon, was gemeint ist. Alle anderen dürfen das
„Na?“ aber eher nicht. Trotzdem hat es heute das „Wie geht’s?“ als das abgelöst,
was nach „Hallo!“ kommt und ist eine Unsitte. Hatte das „Wie geht’s?“ schon
immer einen aufgesetzten amerikanischen Touch, ist das „Na?“ einfach nur
wortgewordene Maulfäule und Kennzeichen von Blasiertheit.
Als solcherart Begrüßter soll man sich gefälligst aussuchen, was auf das „Na?“ zu erwidern ist, es lässt einem schließlich alle Möglichkeiten. Zum Beispiel könnte man einfach „Ja“ sagen und weitergehen, da hätte man nichts falsch gemacht und wäre nicht mal unhöflich. Es gibt auf „Na?“ eben keine richtige, falsche oder erwartete
Antwort, das macht diese Floskel so unangenehm. Man kann sie sogar nicht mal an
den Na?-Sager retournieren, was bei „Wie geht’s?“ immerhin blendend
funktionierte. Doch selbst wenn man auf das „Na?“ mit der gebotenen Höflichkeit
erklärt hat, woher man kommt und wohin man geht, lässt sich daran schwer: „Und
jetzt also zu dir: Na?“ anknüpfen. Nein, es gehört immer nur dem einen von zwei
und ist deswegen wie ein Pokal beim Tennis, nur dass ein Spieler ihn schon vor
dem Spiel mit auf den Platz nimmt und auf seine Seite stellt.
Das „Na?“ war auch noch nie freundlich gemeint. Strenge Eltern und moralische Kommissare benutzen es seit jeher, wenn einem Lausbuben das Stündlein der Reue schlagen soll. Dazu kommt noch die unfeine körperliche Untermalung des „Na?“. Es ist ein reines Kinnwort, das bedeutet, das Kinn wird dabei gleichzeitig maximal
rausgehängt und hochgerissen. Im Idealfall entfleucht dann das unselige „Na?“ am
Scheitelpunkt der Kinnumlaufbahn – quasi als verbaler Hammerwurf. Solcherart
beworfen, fühlt man alles andere als die Erotik des Smalltalks und darf deswegen
gerne weitergehen, finde ich. Findet Gott sicher auch. (Quelle: jetzt.de)
Na?! Besser hätte ich es auch nicht formulieren können...
Es geht um die Unverschämtheit des kleinen Wörtchens "Na" als Eröffnungsfloskel - gerne in Kombination mit einem ungehörigen Fragezeichen, oder gar unverfrorenen mit Ausrufezeichen. Aber bevor ich mich hier lange aufrege, zitiere ich einfach den Text von Autor max-scharnigg:
Wenn ich mal aus diesen blühenden Gestaden abberufen werde, daraufhin an der
Himmelspforte vor den Dr. Schöpfer treten müsste und er würde mich dort mit
einem „Na?“ empfangen, dann ginge das schon in Ordnung. Der Gott darf das. Der
hat gewissermaßen qua Amt eine solche Autorität, dass er sich zurücklehnen und
„Na?“ sagen kann und das Menschlein vor ihm erzählt darauf fromm sein ganzes
Lotterleben. Es weiß jedenfalls schon, was gemeint ist. Alle anderen dürfen das
„Na?“ aber eher nicht. Trotzdem hat es heute das „Wie geht’s?“ als das abgelöst,
was nach „Hallo!“ kommt und ist eine Unsitte. Hatte das „Wie geht’s?“ schon
immer einen aufgesetzten amerikanischen Touch, ist das „Na?“ einfach nur
wortgewordene Maulfäule und Kennzeichen von Blasiertheit.
Als solcherart Begrüßter soll man sich gefälligst aussuchen, was auf das „Na?“ zu erwidern ist, es lässt einem schließlich alle Möglichkeiten. Zum Beispiel könnte man einfach „Ja“ sagen und weitergehen, da hätte man nichts falsch gemacht und wäre nicht mal unhöflich. Es gibt auf „Na?“ eben keine richtige, falsche oder erwartete
Antwort, das macht diese Floskel so unangenehm. Man kann sie sogar nicht mal an
den Na?-Sager retournieren, was bei „Wie geht’s?“ immerhin blendend
funktionierte. Doch selbst wenn man auf das „Na?“ mit der gebotenen Höflichkeit
erklärt hat, woher man kommt und wohin man geht, lässt sich daran schwer: „Und
jetzt also zu dir: Na?“ anknüpfen. Nein, es gehört immer nur dem einen von zwei
und ist deswegen wie ein Pokal beim Tennis, nur dass ein Spieler ihn schon vor
dem Spiel mit auf den Platz nimmt und auf seine Seite stellt.
Das „Na?“ war auch noch nie freundlich gemeint. Strenge Eltern und moralische Kommissare benutzen es seit jeher, wenn einem Lausbuben das Stündlein der Reue schlagen soll. Dazu kommt noch die unfeine körperliche Untermalung des „Na?“. Es ist ein reines Kinnwort, das bedeutet, das Kinn wird dabei gleichzeitig maximal
rausgehängt und hochgerissen. Im Idealfall entfleucht dann das unselige „Na?“ am
Scheitelpunkt der Kinnumlaufbahn – quasi als verbaler Hammerwurf. Solcherart
beworfen, fühlt man alles andere als die Erotik des Smalltalks und darf deswegen
gerne weitergehen, finde ich. Findet Gott sicher auch. (Quelle: jetzt.de)
Na?! Besser hätte ich es auch nicht formulieren können...
Dienstag, 26. Mai 2009
Wortgedanken: Die Krux mit der Namensgebung für Bars, Kneipen und andere selbsternannte Szene-Treffs
Wie schön: Vor vier Monaten war der erste Teil meiner "Wortgedanken" auch der erste Post in diesem Blog. Ist ja fast ein Jubiläum.
Nun gut, hab ich mich damals noch mit den skurrilen bis zuweilen nervigen Namen für Friseursalons auseinandergesetzt (nein, besser: dieses Drama verarbeitet), trifft es diesmal die Zunft der Kneipen- und Barbetreiber (bzw. diejenigen, die sich dafür halten): Egal in welch' noch so kleines Kaff es einen verschlägt - es trifft einen unverhofft und oft: Die geballte (Pseudo-) Kreativität der Pächter von Bars, Kneipen und sonstigen selbsternannten Szenetreffs. Sind Wortspiele wie "Sonder-Bar" oder "Wunder-Bar" wirklich lustig? Oder gar zeitgemäß? Und am Schluss vielleicht unnötig?
Nunja, während die "Wunder-Bar" in Nürnberg aber immerhin dem Rotlicht-Milieu bzw. der rosa Szene zuzuordnen ist und somit wenigstens etwas aus dem Rahmen fällt, scheinen Bars gleicher Namensgebungkreativität gleichsam austauschbar in allen Teilen dieser Republik wie Pilze aus dem Boden zu schießen (siehe Bild)

Selbst in meiner - inzwischen auch schon etwas länger zurückliegenden - Zeit als Student an der HfWU im ur-schwäbischen Städtchen Nürtingen, das praktisch nur durch seine Studenten am Leben erhalten wird, wurde ich mit einer Szene-Bar der Güteklasse "Schaltbar" konfrontiert. Die Tatsache, dass ich für diesen "Gag" mindestens einen Euro mehr für den Caipi einkalkulieren durfte, machte die Sache nicht wirklich ertragbarer.
Dass kreative Namen nicht immer mit Kundetreue belohnt werden, zeigt das Beispiel des "Koffe-In", ebenfalls in Nürnberg: Da gingen im letzen Jahr die Lichter aus. Ob es am Namen lag? Oder doch an der Lage?
Aber Hoffnung besteht: Ein Wortspiel in der Namensgebung einer Bar muss nicht gleichbedeutend sein mit einem trivialen, schnell totgelaufenen Kneipen-Schenkelklopfer: Da wäre zum Beispiel die "Bar jeder Vernunft" in Berlin, die neben Kaffee auch noch Kunst und Kultur kredenzt. Eine klassi(zisti)sche Mischung also. Oder das Caffehaus "Röst-Bar" in Nürnberg: Ein Konzept, das von mir diesen Sommer mit Sicherheit auf die Probe gestellt wird. Ist ja Ehrensache.
Fazit ist also: Kein achso-kreatives Wortspiel in der Namensgebung einer Bar oder Kneipe garantiert eine ebenso gleichwertige (Nicht-) Qualität. Am Ende entscheidet der Kunde - sowohl geschmacklich als auch inhaltlich. Alles andere wäre ja auch "Untrag-Bar" (Wahnsinn, die gibt´s ja echt noch nicht?! - ist hiermit markenrechtlich auf ewig gesichert), oder?
Nun gut, hab ich mich damals noch mit den skurrilen bis zuweilen nervigen Namen für Friseursalons auseinandergesetzt (nein, besser: dieses Drama verarbeitet), trifft es diesmal die Zunft der Kneipen- und Barbetreiber (bzw. diejenigen, die sich dafür halten): Egal in welch' noch so kleines Kaff es einen verschlägt - es trifft einen unverhofft und oft: Die geballte (Pseudo-) Kreativität der Pächter von Bars, Kneipen und sonstigen selbsternannten Szenetreffs. Sind Wortspiele wie "Sonder-Bar" oder "Wunder-Bar" wirklich lustig? Oder gar zeitgemäß? Und am Schluss vielleicht unnötig?
Nunja, während die "Wunder-Bar" in Nürnberg aber immerhin dem Rotlicht-Milieu bzw. der rosa Szene zuzuordnen ist und somit wenigstens etwas aus dem Rahmen fällt, scheinen Bars gleicher Namensgebungkreativität gleichsam austauschbar in allen Teilen dieser Republik wie Pilze aus dem Boden zu schießen (siehe Bild)

Selbst in meiner - inzwischen auch schon etwas länger zurückliegenden - Zeit als Student an der HfWU im ur-schwäbischen Städtchen Nürtingen, das praktisch nur durch seine Studenten am Leben erhalten wird, wurde ich mit einer Szene-Bar der Güteklasse "Schaltbar" konfrontiert. Die Tatsache, dass ich für diesen "Gag" mindestens einen Euro mehr für den Caipi einkalkulieren durfte, machte die Sache nicht wirklich ertragbarer.
Dass kreative Namen nicht immer mit Kundetreue belohnt werden, zeigt das Beispiel des "Koffe-In", ebenfalls in Nürnberg: Da gingen im letzen Jahr die Lichter aus. Ob es am Namen lag? Oder doch an der Lage?
Aber Hoffnung besteht: Ein Wortspiel in der Namensgebung einer Bar muss nicht gleichbedeutend sein mit einem trivialen, schnell totgelaufenen Kneipen-Schenkelklopfer: Da wäre zum Beispiel die "Bar jeder Vernunft" in Berlin, die neben Kaffee auch noch Kunst und Kultur kredenzt. Eine klassi(zisti)sche Mischung also. Oder das Caffehaus "Röst-Bar" in Nürnberg: Ein Konzept, das von mir diesen Sommer mit Sicherheit auf die Probe gestellt wird. Ist ja Ehrensache.
Fazit ist also: Kein achso-kreatives Wortspiel in der Namensgebung einer Bar oder Kneipe garantiert eine ebenso gleichwertige (Nicht-) Qualität. Am Ende entscheidet der Kunde - sowohl geschmacklich als auch inhaltlich. Alles andere wäre ja auch "Untrag-Bar" (Wahnsinn, die gibt´s ja echt noch nicht?! - ist hiermit markenrechtlich auf ewig gesichert), oder?
Freitag, 20. Februar 2009
Verkauf der Heimat? Eine 55 Meter Christus-Statue in Mittelfranken
Unglaublich, aber wahr: Der kleine Ort Wassertrüdingen in Mittelfranken beabsichtigt tatsächlich eine ca. 55 Meter hohe Christus-Statue als "Touristen-Magnet" an einer Anhöhe aufzustellen. Assoziationen mit der Christus-Statue auf dem Corcovado in Rio de Janeiro werden da unvermeidlich - und schon der Vergleich mit der Millionenmetropole Brasiliens konterkariert und verbietet eigentlich diese gigantomane, naive Planung. Wortspiele mit dem Namen des Bürgermeisters Günther Babel liegen da auch nicht fern, obwohl er immerhin die Meinung vertritt, dass "die Christus-Figur (...) theologisch gut begleitet werden (muss)" . Warum aber eine 6000-Seelen-Gemeinde tatsächlich meint, durch ein konstruiertes "achtes Weltwunder" ihre eigene wirtschaftliche, gesellschaftliche und kulturelle Identität zugunsten einer Investoren-Blase vollkommen in Frage zu stellen und - in letzter Konsequenz - in ihrer Existenz zu gefährden, bleibt dem am Boden gebliebenen ungläubig staunenden Franken verschlossen.
Auch die Tasache, dass der Investor mit diesem "Projekt" in anderen Kommunen schon abgeblitzt und auf berechtigten Widerstand gestoßen ist, sollte den verantwortlichen Wassertrüdigern zumindest zu denken geben. Immerhin ist die Gemeinde mit der Taktik, das Projekt bis zur entscheidenden, nicht-öffentlichen Ratssitzung geheim zu halten, scheinbar gut gefahren.
Wer auf Gedeih und Verderb versucht, ein Alleinstellungsmerkmal - und damit ein Marketingfaktor - für seine Gemeinde zu finden, der sollte nicht auf eine konstruierte Amerikanisierung des Landschaftsbildes setzen, sondern aus der Historie die wahre Identität des Ortes herausstellen und fördern.
Dem fast schon paranoid wirkenden Drang ländlicher Bereiche nach Übernachtungszahlen und Arbeitsplätzen scheinen heutzutage wohl viele zu schnell zu erliegen - und es wäre tatsächlich ein Wunder [sic!], wenn der Christus-Koloss dieses in Wassertrüdingen bewirken sollte. Den Vorwurf des "Verkaufs der Heimat", wie er von einigen Gegnern formuliert wurde, müssen sich die Befürworter aber gefallen lassen - ganz unabhängig von jeder religiösen Diskussion.
Auch die Tasache, dass der Investor mit diesem "Projekt" in anderen Kommunen schon abgeblitzt und auf berechtigten Widerstand gestoßen ist, sollte den verantwortlichen Wassertrüdigern zumindest zu denken geben. Immerhin ist die Gemeinde mit der Taktik, das Projekt bis zur entscheidenden, nicht-öffentlichen Ratssitzung geheim zu halten, scheinbar gut gefahren.
Wer auf Gedeih und Verderb versucht, ein Alleinstellungsmerkmal - und damit ein Marketingfaktor - für seine Gemeinde zu finden, der sollte nicht auf eine konstruierte Amerikanisierung des Landschaftsbildes setzen, sondern aus der Historie die wahre Identität des Ortes herausstellen und fördern.
Dem fast schon paranoid wirkenden Drang ländlicher Bereiche nach Übernachtungszahlen und Arbeitsplätzen scheinen heutzutage wohl viele zu schnell zu erliegen - und es wäre tatsächlich ein Wunder [sic!], wenn der Christus-Koloss dieses in Wassertrüdingen bewirken sollte. Den Vorwurf des "Verkaufs der Heimat", wie er von einigen Gegnern formuliert wurde, müssen sich die Befürworter aber gefallen lassen - ganz unabhängig von jeder religiösen Diskussion.
Donnerstag, 29. Januar 2009
Alltagsszenen: Peinliche Eltern
Ab und an verstecken sich hinter frustrierenden Nachrichten-Tickern, desaströsen Wirtschaftsprognosen und unrelevanten Lifestyle-Geschichten wirklich empfehlenswerte Fundstücke. Im Idealfall sind das Artikel, die wahlweise das eigene Leben treffend kommentieren, zum Grübeln anregen und/oder am Schluss noch echt unterhaltsam geschrieben sind.
Ein solcher Glücksfall ist die Schilderung von real existierenden Peinlichkeiten, die unweigerlich eintreten, wenn man den Wechselstörungen zwischen a) Eltern, b) einem letzten Rest Stolz und prä-, inter- oder postpubertären Befindlichkeitsstörungen ausgesetzt ist.
Dabei sind die vier beschriebenen Szenen nicht zuletzt dadurch so frappierend-komisch, als dass man sich und seine Familie in mindestens 50 Prozent der Fälle wiederfinden dürfte. So ging es mir zumindest.
Ein solcher Glücksfall ist die Schilderung von real existierenden Peinlichkeiten, die unweigerlich eintreten, wenn man den Wechselstörungen zwischen a) Eltern, b) einem letzten Rest Stolz und prä-, inter- oder postpubertären Befindlichkeitsstörungen ausgesetzt ist.
Dabei sind die vier beschriebenen Szenen nicht zuletzt dadurch so frappierend-komisch, als dass man sich und seine Familie in mindestens 50 Prozent der Fälle wiederfinden dürfte. So ging es mir zumindest.
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