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Montag, 26. April 2010

28. April 2010, Babylon (Fürth): Soundcheck - Das Musikalische Quartett

Schönes Konzept - und deswegen eine Empfehlung von lifesoundsreal: Soundcheck - Das Musikalische Quartett.

Grob angelehnt an das Literarische Quartett nach Ranicki kommt an diesem Mittwoch das erste Musikalische Quartett auf der Babylon Kellerbühne in Fürth zusammen. Moderiert von Hannes Hümmer, machen es sich vier fachkundige und scharfzüngige Musikexperten auf dem Sofa bequem, um in gemütlicher Atmosphäre ihre größte Leidenschaft zu besprechen - spontan und vor Publikum!

Nacheinander holen die Gäste ihre zeitlosen und genreübergreifenden MP3s/CDs/Platten? hervor, um sie sich gegenseitig und dem Publikum vorzustellen und sich bei Bedarf auch gern auf eine Diskussion um eben diese einzulassen. Unter der Rubrik "Kätzchen im Sack" wird ebenso die ein und andere lokale Überraschung besprochen.

Für die Premiere des Soundcheck hat sich eine Riege der lokalen Musik-Nerds finden lassen: Peter Gruner (NN, Musiker), David Lodhi (NZ, Curt Magazin), Martti Trilitzsch (Kioski, Musiker) und Stefan Wagner (Radio Z, DJ)

Mittwoch, 28. April 2010
Babylon Kellerbühne, Fürth
Beginn: 20 Uhr
Eintritt: frei

Nächster Termin: Di, 18. Mai 2010 im Club Stereo, Nürnberg. Nach der Sommerpause geht’s einmal im Monat in wechselnden Locations in Nürnberg/Fürth/Eerlangen weiter.

Dienstag, 2. März 2010

13.03.2010, Zwingerkeller (Nürnberg): Sellfish tanzt!

Nach dem für uns sehr überraschenden und deshalb umso erfreulicheren Zuspruch beim Sellfish Festival mit weit über 300 BesucherInnen, kurzzeitigem Einlassstopp und einer großen und bunten Party bis 5 Uhr früh, wollen wir im März genau dort anknüpfen.

Zumindest so ähnlich, denn diesmal sind wir nach zwei Monaten Pause endlich wieder einmal im Zwingerkeller und zelebrieren dort unsere fast schon gewöhnlich anmutende Indie-Disco-Reihe Sellfish tanzt. Auf die Ohren gibt es wie gewohnt Indie, Schrammelpop, Elektro und Heartcore - und zwar genau hier:

Sellfish tanzt
Samstag, 13. März 2010
ab 23 Uhr
Zwingerkeller, Lorenzer Straße 33 in Nürnberg

















P. S.: Eine Fotogallerie des Sellfish Festivals findet ihr genau hier!

Dienstag, 20. Oktober 2009

29.10.2009, Zentralcafé (Nürnberg): Ja, Panik (w/ Dadajugend Polyform)

Gerade eben noch im Zentralcafé mit ordentlich Kuchen und vor allem Captain Planet gebührend den 8. Geburtstag vom Musikmagazin Sellfish gefeiert, könnt ihr euch schon auf den nächsten Kracher gefasst machen.

Also bitte vormerken: lifesoundsreal empfiehlt das Konzert am 29.10.2009 der österreichischen Jungs von Ja, Panik (w/ Dadajugend Polyform) im K4 Zentralcafé, Nürnberg. Einlass ist ab 20:00 Uhr. Nicht verpassen!


















Ja, Panik
Nach dem Kritikererfolg „The Taste and The Money“ (Platz 3 der SPEX-Jahrescharts 2008) kommt nun der Nachfolger in einer dem Geld zugewandten Chronologie mit dem Titel „The Angst And The Money“. Produzent Moses Schneider (Beatsteaks, Tococtronic) hat mit dieser Produktion den Beweis angetreten, dass es sich bei Ja, Panik tatsächlich um die Band der Stunde handelt.

Dadajugend Polyform
Das ist Elektropunk zwischen Gitarre, Synthesizer und Gesang. Und dem Alleskönner, der Beatmaschine Roland Sp404. Die Jungs erfinden das Genre zwar nicht neu, kommen aber außerordentlich charmant und ambitioniert um die Ecke. Knappe einprägsame Sätze erscheinen wohl pointiert zwischen den Beats, schillernden Synthies und einem Bass, der die Bauchdecke hebt.

Samstag, 15. August 2009

22.08.2009, Zentralcafé (Nürnberg): Sellfish tanzt! - T(I)NC Aftershowparty

Die Jungs von Sellfish tanzt! werden bis zu diesem Termin nicht müde zu betonen, dass sie sich riesig über diese Einladung freuen:

Mit The (International) Noise Conspiracy spielt am 22. August 2009 eine der absoluten Lieblingsbands im K4 in Nürnberg - und Sellfish tanzt! machen im Anschluss die Aftershowparty. Also erst oben im Festsaal (Einlass 20:30 Uhr) die revolutionäre Tanz-Institution anschauen und danach mit Sellfish tanzt! im Zentralcafé feiern.

THE (INTERNATIONAL) NOISE CONSPIRACY
Dirty 60s-Mod-Rock Chic und Powerpop aus Schweden, der seine politischen Hardcore-Roots nicht vergessen hat
+ supertoller top secret support
+ evtl. sogar noch ein zweiter support

Samstag, 22. August 2009
K4 Festsaal
20:30 Uhr
VVK zzgl. VVK-Gebühr: 14€ / AK 18€

im Anschluss:
Aftershowparty mit Sellfish tanzt!
K4 Zentralcafe
Für alle Besucher des Konzerts kostenlos!

Dienstag, 4. August 2009

06.08.2009, Club Stereo (Nürnberg): Sellfish tanzt! vs. killmeiwannseeblood

Was passiert, wenn man die Typen von Sellfish tanzt zusammen mit zwei Typen von The Audience hinter ein DJ-Pult stellt? Keine Ahnung, weiß niemand so genau. Könnte ein Albtraum werden für alle, die 0815 erwarten. Könnte eine große Party werden für alle, die in der Eisdiele neben Vanille und Erdbeer auch mal Waldmeister, Schokolade-Chili oder das Schlumpfeis probieren.

Die Menschen von Sellfish moderieren als Impulse eine Radiosendung, Michi und Bernd von The Audience auch. Sie nennen das killmeiwannaseeblood. Beides läuft in der Reihe Powerplay, die es immer dienstags zwischen 20 und 21 Uhr bei Radio Z zu hören gibt. Diesmal brechen alle gemeinsam aus dem Studio aus und beim Club Stereo ein.

The Audience kennt man von den Bühnen der Welt. Hinter den Plattentellern sieht man sie eher selten, ein Grund mehr diesen Abend nicht zu verpassen. Und hier noch einer: The Audience haben schon Michael Jackson aufgelegt, als dieser noch fröhlich munter Kinder aus dem Fenster gehalten hat. Lange vor seinem Tod und lange bevor ALLE Jacko in der Disco gespielt haben. Ob sie es auch diesen Abend tun werden??

Sellfish tanzt haben sich von ihrem Auftritt beim Melting Pop erholt und fühlen sich geehrt einmalig die Donnerstags-Reihe Go Gitarre! Go! im Club Stereo vertreten zu dürfen. Es gibt Disco-Punk mit ordentlich Kuhglocken im Stile von ¡Forward Russia!, Weezer-Hits im 8bit-Gewand, düstere Schlager aus den Achtzigern und Art Brut wird an diesem Abend endlich mal französisch ausgesprochen. Ob das letzte Mal sellfish tanzt Ende Juni im Stereo noch getoppt werden kann??

sellfish tanzt vs. killmeiwannaseeblood
Club Stereo, Nürnberg
Donnerstag, 6. August 2009
ab 23 Uhr

Dienstag, 26. Mai 2009

Wortgedanken: Die Krux mit der Namensgebung für Bars, Kneipen und andere selbsternannte Szene-Treffs

Wie schön: Vor vier Monaten war der erste Teil meiner "Wortgedanken" auch der erste Post in diesem Blog. Ist ja fast ein Jubiläum.

Nun gut, hab ich mich damals noch mit den skurrilen bis zuweilen nervigen Namen für Friseursalons auseinandergesetzt (nein, besser: dieses Drama verarbeitet), trifft es diesmal die Zunft der Kneipen- und Barbetreiber (bzw. diejenigen, die sich dafür halten): Egal in welch' noch so kleines Kaff es einen verschlägt - es trifft einen unverhofft und oft: Die geballte (Pseudo-) Kreativität der Pächter von Bars, Kneipen und sonstigen selbsternannten Szenetreffs. Sind Wortspiele wie "Sonder-Bar" oder "Wunder-Bar" wirklich lustig? Oder gar zeitgemäß? Und am Schluss vielleicht unnötig?

Nunja, während die "Wunder-Bar" in Nürnberg aber immerhin dem Rotlicht-Milieu bzw. der rosa Szene zuzuordnen ist und somit wenigstens etwas aus dem Rahmen fällt, scheinen Bars gleicher Namensgebungkreativität gleichsam austauschbar in allen Teilen dieser Republik wie Pilze aus dem Boden zu schießen (siehe Bild)









Selbst in meiner - inzwischen auch schon etwas länger zurückliegenden - Zeit als Student an der HfWU im ur-schwäbischen Städtchen Nürtingen, das praktisch nur durch seine Studenten am Leben erhalten wird, wurde ich mit einer Szene-Bar der Güteklasse "Schaltbar" konfrontiert. Die Tatsache, dass ich für diesen "Gag" mindestens einen Euro mehr für den Caipi einkalkulieren durfte, machte die Sache nicht wirklich ertragbarer.

Dass kreative Namen nicht immer mit Kundetreue belohnt werden, zeigt das Beispiel des "Koffe-In", ebenfalls in Nürnberg: Da gingen im letzen Jahr die Lichter aus. Ob es am Namen lag? Oder doch an der Lage?

Aber Hoffnung besteht: Ein Wortspiel in der Namensgebung einer Bar muss nicht gleichbedeutend sein mit einem trivialen, schnell totgelaufenen Kneipen-Schenkelklopfer: Da wäre zum Beispiel die "Bar jeder Vernunft" in Berlin, die neben Kaffee auch noch Kunst und Kultur kredenzt. Eine klassi(zisti)sche Mischung also. Oder das Caffehaus "Röst-Bar" in Nürnberg: Ein Konzept, das von mir diesen Sommer mit Sicherheit auf die Probe gestellt wird. Ist ja Ehrensache.

Fazit ist also: Kein achso-kreatives Wortspiel in der Namensgebung einer Bar oder Kneipe garantiert eine ebenso gleichwertige (Nicht-) Qualität. Am Ende entscheidet der Kunde - sowohl geschmacklich als auch inhaltlich. Alles andere wäre ja auch "Untrag-Bar" (Wahnsinn, die gibt´s ja echt noch nicht?! - ist hiermit markenrechtlich auf ewig gesichert), oder?

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