Ska-Fans aufgepasst: Bedouin Soundclash streamen für begrenzte Zeit ihr neues Album "Light The Horizon" komplett via Soundcloud! Aber dem nicht genug: Die Kanadier stellen auch ihre Videos zur freien Verfügung.
Da sagen wir doch: Schöne Sache und vielen Dank an die Kanadier. Aber ihr müsst schnell sein: Denn die Kampagne dauert nur zehn Tage! Auf geht´s also, jeder Tag zählt: Den Link findet ihr hier.
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Mittwoch, 28. September 2011
Dienstag, 7. Juni 2011
SUM 41: Neue Single "What Am I To Say" und Festivaldaten 2011
Anno 2011 klingen SUM 41 sentimental und aggressiv zugleich! „Screaming Bloody Murder“ ist das fünfte Studioalbum der Kanadier und ohne Zweifel wird bei diesem Release deutlich, dass den vier Jungs ein Werk gelungen ist, das manche überraschen wird.
Das von Sänger Deryck Whibley selbst produzierte Album lebt vor allem von großen Momenten. Wer sich selbst davon überzeugen möchte, der hat die Möglichkeit „Canadian's Finest“ auf dem diesjährigen Hurricane und Southside Festival zu sehen.
Nach der ersten Single, dem Titeltrack „Screaming Bloody Murder“, erscheint am 17. Juni 2011 mit „What Am I To Say“ nun ein weitere Song, in dem SUM 41 all ihre Stärke zum Ausdruck bringen: Melancholisch und wütend zugleich zu sein!
SUM 41 live
17.06.2011 DE Scheeßel - Hurricane Festival
19.06.2011 DE Neuhausen ob Eck - Southside Festival
Das von Sänger Deryck Whibley selbst produzierte Album lebt vor allem von großen Momenten. Wer sich selbst davon überzeugen möchte, der hat die Möglichkeit „Canadian's Finest“ auf dem diesjährigen Hurricane und Southside Festival zu sehen.
Nach der ersten Single, dem Titeltrack „Screaming Bloody Murder“, erscheint am 17. Juni 2011 mit „What Am I To Say“ nun ein weitere Song, in dem SUM 41 all ihre Stärke zum Ausdruck bringen: Melancholisch und wütend zugleich zu sein!
SUM 41 live
17.06.2011 DE Scheeßel - Hurricane Festival
19.06.2011 DE Neuhausen ob Eck - Southside Festival
Freitag, 10. September 2010
One Fine Day: Neues Album "The Element Rebellion", Video und Verlosung
One Fine Day zelebrieren den kommenden Release Ihres Albums "The Element Rebellion" (VÖ 01.10.10) auf ganz besondere Weise:
Passend zum Titel "The Element Rebellion" können Fans auf einer eigenen Webseite besondere Momente als Video-Clips einsenden/verlinken und dabei mit etwas Glück sogar ein iPad gewinnen. Jeder noch so kleine Moment, der irgendwie außergewöhnlich und anders ist, rebelliert gegen den Alltag, gegen den Stillstand und genau um diese Momente geht es der Band mit der Aktion.
Aber mit dieser Aktion nicht genug: Für den Titel „My Heart Is On Fire“ aus dem neuen Album wurde ein schickes Video gedreht. Der Hamburger Regisseur Roman Schaible (Egoshooter/DER POLAR) erzählt in eindrucksvollen Bildern von dem großen Traum auf der Bühne zu stehen und für Musik zu leben: Dabei ist sowohl Platz für viel Emotionen - und eine Menge Humor.
Passend zum Titel "The Element Rebellion" können Fans auf einer eigenen Webseite besondere Momente als Video-Clips einsenden/verlinken und dabei mit etwas Glück sogar ein iPad gewinnen. Jeder noch so kleine Moment, der irgendwie außergewöhnlich und anders ist, rebelliert gegen den Alltag, gegen den Stillstand und genau um diese Momente geht es der Band mit der Aktion.
Aber mit dieser Aktion nicht genug: Für den Titel „My Heart Is On Fire“ aus dem neuen Album wurde ein schickes Video gedreht. Der Hamburger Regisseur Roman Schaible (Egoshooter/DER POLAR) erzählt in eindrucksvollen Bildern von dem großen Traum auf der Bühne zu stehen und für Musik zu leben: Dabei ist sowohl Platz für viel Emotionen - und eine Menge Humor.
Mittwoch, 28. Juli 2010
Donots: The Short Way Home Tour in Münster
Nach den diesjährigen Headliner-Shows in ganz Europa, Festivalauftritten unter anderem bei Rock Am Ring/Rock Im Park, Hurricane/Southside und den Green Day-Supportshows haben sich die Donots für den November eine ganz besondere Tour einfallen lassen: Die The Short Way Home Münster-Tour!
Das bedeutet konkret: Die Donots spielen drei Konzerte an drei aufeinanderfolgenden Tagen - von Münster über Münster bis nach Münster - und feiern so das ganz große Finale zum Album „The Long Way Home“: Homecoming sozusagen. Dabei wird sowohl die kleinste als auch die größte Donots-Show aller Zeiten Bestandteil dieser Kurztour sein. Diese größte Show wird in der altehrwürdigen Halle Münsterland stattfinden. Der Vorverkauf startet am Dienstag, den 27.07.2010.
Und um diesen Anlass gebührend zu feiern, hat die Band einen ganz besonderen Very Special Guest eingeladen: Against Me! aus Florida. Die Band um den Gitarristen und Sänger Tom Gabel hat mit „White Crosses“ in diesem Jahr ihr fünftes Studioalbum veröffentlicht und zählt dank ihrer einzigartigen musikalischen Zusammenführung von Einflüssen aus Country, Hardcore, Folk, Punk, New Wave und Blues zu den innovativsten und erfolgreichsten Bands der Szene. Ein grandioses Paket!
Donots The Short Way Home Tour 2010
04.11.2010 Münster - Gorilla Bar
Tickets gibt´s ausschließlich zu gewinnen. Details dazu in Kürze hier
05.11.2010 Münster - Gleis 22
06.11.2010 Münster - Halle Münsterland + Very Special Guests: Against Me!
Das bedeutet konkret: Die Donots spielen drei Konzerte an drei aufeinanderfolgenden Tagen - von Münster über Münster bis nach Münster - und feiern so das ganz große Finale zum Album „The Long Way Home“: Homecoming sozusagen. Dabei wird sowohl die kleinste als auch die größte Donots-Show aller Zeiten Bestandteil dieser Kurztour sein. Diese größte Show wird in der altehrwürdigen Halle Münsterland stattfinden. Der Vorverkauf startet am Dienstag, den 27.07.2010.
Und um diesen Anlass gebührend zu feiern, hat die Band einen ganz besonderen Very Special Guest eingeladen: Against Me! aus Florida. Die Band um den Gitarristen und Sänger Tom Gabel hat mit „White Crosses“ in diesem Jahr ihr fünftes Studioalbum veröffentlicht und zählt dank ihrer einzigartigen musikalischen Zusammenführung von Einflüssen aus Country, Hardcore, Folk, Punk, New Wave und Blues zu den innovativsten und erfolgreichsten Bands der Szene. Ein grandioses Paket!
Donots The Short Way Home Tour 2010
04.11.2010 Münster - Gorilla Bar
Tickets gibt´s ausschließlich zu gewinnen. Details dazu in Kürze hier
05.11.2010 Münster - Gleis 22
06.11.2010 Münster - Halle Münsterland + Very Special Guests: Against Me!
Freitag, 9. April 2010
Review: Kafkas - Paula (CD)
Domcore / Broken Silence
Das neue Album von den Kafkas ist so eine Sache, denn „Paula“ macht es einem nicht leicht: Auf der einen Seite Begeisterung ob der Indie-Punkpop-Elektro-Breitseite mit der das Album zu Beginn punktet - die jedoch über die Gesamtspielzeit etwas dem Überdruss weicht. Ich möchte hier nicht über standardiöse Songqualitäten urteilen, denn sicherlich ist „Paula“ ob seiner cleveren Texte und dem ungemeinen Gesamt-Charme der Kafkas noch mal auf einer anderen Ebene zu bewerten.
Es sind nämlich tatsächlich die Lyrics, das Herzblut, die Attitüde die in den Songs stecken, die den Unterschied machen. So gesehen ist der Weg zu Genre-Helden wie Muff Potter oder …But Alive nicht weit. Rein musikalisch bewertet, ist das erste richtige Album nach gut über acht Jahren (und zwei EP´s dazwischen) aber ein schwer zu deutender Schritt im Entwicklungsstadium der Band. Was für ein Glück, dass zumindest mit dem Opener und Antreiber „Klatscht In Die Hände“ ein unangefochtener Gassenhauer am Start ist, der durch seinen mitreißendem Handclap-Charme und der explosiven Dynamik sicherlich seinen Weg in die DJ- und Radio-Playlists finden wird. Songs wie „...Wenn Ich Mal Ein Tattoo Habe“ und „Ich Will Kein Kumpel Von Euch Sein“ sind dagegen zwar innovativer und ungehobelter, schaffen es aber dennoch nicht länger haften zu bleiben. Immerhin belegen diese Songs einmal mehr Kunst und Können von Markus Gabi Kafka, Gefühle und Szenen in sensationell-griffige Strophen zu verwandeln. Absoluter Liebling von „Paula“ ist dennoch „Hell Oder Dunkel“, das zwar genauso gut vor zehn Jahren von Such A Surge geschrieben worden sein könnte, aber dafür ebenso klassisch wie simpel in den Gehörgang steigt.
Bleibt zuletzt die Frage, warum der Rest des Albums nur bedingt diese Taktfrequenz zu halten vermag bzw. derart heterogen daherkommt. Zu wenig Punkrock? Zu viel Pop? Zu wenig Elektro? Oder nur zu viel gewollt? Die Antwort liegt wohl irgendwo dazwischen: So ist „Paula“ zwar ein ordentliches Album, das aber hoffentlich auch nur ein Zwischenschritt ist, bevor die Kafkas mit dem nächsten Album ihren Stil gefunden und perfektioniert haben.
Das neue Album von den Kafkas ist so eine Sache, denn „Paula“ macht es einem nicht leicht: Auf der einen Seite Begeisterung ob der Indie-Punkpop-Elektro-Breitseite mit der das Album zu Beginn punktet - die jedoch über die Gesamtspielzeit etwas dem Überdruss weicht. Ich möchte hier nicht über standardiöse Songqualitäten urteilen, denn sicherlich ist „Paula“ ob seiner cleveren Texte und dem ungemeinen Gesamt-Charme der Kafkas noch mal auf einer anderen Ebene zu bewerten.Es sind nämlich tatsächlich die Lyrics, das Herzblut, die Attitüde die in den Songs stecken, die den Unterschied machen. So gesehen ist der Weg zu Genre-Helden wie Muff Potter oder …But Alive nicht weit. Rein musikalisch bewertet, ist das erste richtige Album nach gut über acht Jahren (und zwei EP´s dazwischen) aber ein schwer zu deutender Schritt im Entwicklungsstadium der Band. Was für ein Glück, dass zumindest mit dem Opener und Antreiber „Klatscht In Die Hände“ ein unangefochtener Gassenhauer am Start ist, der durch seinen mitreißendem Handclap-Charme und der explosiven Dynamik sicherlich seinen Weg in die DJ- und Radio-Playlists finden wird. Songs wie „...Wenn Ich Mal Ein Tattoo Habe“ und „Ich Will Kein Kumpel Von Euch Sein“ sind dagegen zwar innovativer und ungehobelter, schaffen es aber dennoch nicht länger haften zu bleiben. Immerhin belegen diese Songs einmal mehr Kunst und Können von Markus Gabi Kafka, Gefühle und Szenen in sensationell-griffige Strophen zu verwandeln. Absoluter Liebling von „Paula“ ist dennoch „Hell Oder Dunkel“, das zwar genauso gut vor zehn Jahren von Such A Surge geschrieben worden sein könnte, aber dafür ebenso klassisch wie simpel in den Gehörgang steigt.
Bleibt zuletzt die Frage, warum der Rest des Albums nur bedingt diese Taktfrequenz zu halten vermag bzw. derart heterogen daherkommt. Zu wenig Punkrock? Zu viel Pop? Zu wenig Elektro? Oder nur zu viel gewollt? Die Antwort liegt wohl irgendwo dazwischen: So ist „Paula“ zwar ein ordentliches Album, das aber hoffentlich auch nur ein Zwischenschritt ist, bevor die Kafkas mit dem nächsten Album ihren Stil gefunden und perfektioniert haben.
Freitag, 26. März 2010
Review: Donots - The Long Way Home (CD)
Solitary Man Records / Indigo
Also das kann man kurz machen: Die Donots sind einfach unantastbar. Ihr neues Album "The Long Way Home" belegt einmal mehr die mittlerweile erarbeitete (Allein-) Stellung der Band in der (deutschen) Musikszene: Da wo sich andere Band um Peergroups, Trends und Chart-Platzierungen sorgen, veröffentlichen die Herren um die Gebrüder Knollmann einfach mal ein Album mit der richtigen Mischung aus Herzblut und Rock.
Das Intro lässt es dabei noch relativ gemächlich angehen: "Changes" ist Motto, Zubringer und Vorfreude in einem. Unaufgeregt, aber auf den Punkt, bevor mit "Calling" das achte (!) Album offiziell eröffnet wird. Auch wenn sich ein Bertelsmann-Group-Ableger den Song als Theme-Song ausgesucht hat, beweist es einmal mehr: Die Donots sind es leid und haben es nicht nötig, Trends nachzuhecheln. Sie haben ihre Nische gesucht, (erschaffen?) und gefunden. Noch Punkrock? Indie-Pop: Warum nicht! Synthie: Geht immer. Punkpop: Vielleicht. Radio-Rock: Warum nicht.
Aber was anderen Bands in ihrer Selbstdefinition Sorge bereitet, ist bei den Donots vom Motto zum Stil geworden: Songs die keine Rücksicht nehmen auf Allgemeinplätze, sondern mit Energie, Rock und Herzblut den Hörer auf den richtigen Fuß erwischen. Das ist das Selbstverständnis mit dem eine Band auftritt - nein, auftreten muss -, die nach 16 Jahren Bandgeschichte und acht Alben über Eighties-Punkrock-Hype ("Pocketrock"), Weitermachen ("Amplify The Good Times"), Selbstfindung ("Got The Noise") und Wirklichkeit ("Coma Chameleon") mit "The Long Way Home" das selbstverständlichste aller Alben (noch dazu auf ihrem eigenen Label) abliefert. West Coast? SoCal? Nein, Ibbenbüren: That´s the place to be.
Kurz: "The Long Way Home" ist Bestätigung und Neubeginn in einem. Ich bin bekennender Fan von der sympathischsten aller deutschen Bands überhaupt und das neue Album passt wie der viel bemühte Arsch auf Eimer. Genugtuung für mich (der mit "Room With A View" und allen Facetten danach aufgewachsen ist) - und hoffentlich auch für Ingo, Guido und die Jungs. Verdient haben sie es.
Also das kann man kurz machen: Die Donots sind einfach unantastbar. Ihr neues Album "The Long Way Home" belegt einmal mehr die mittlerweile erarbeitete (Allein-) Stellung der Band in der (deutschen) Musikszene: Da wo sich andere Band um Peergroups, Trends und Chart-Platzierungen sorgen, veröffentlichen die Herren um die Gebrüder Knollmann einfach mal ein Album mit der richtigen Mischung aus Herzblut und Rock.Das Intro lässt es dabei noch relativ gemächlich angehen: "Changes" ist Motto, Zubringer und Vorfreude in einem. Unaufgeregt, aber auf den Punkt, bevor mit "Calling" das achte (!) Album offiziell eröffnet wird. Auch wenn sich ein Bertelsmann-Group-Ableger den Song als Theme-Song ausgesucht hat, beweist es einmal mehr: Die Donots sind es leid und haben es nicht nötig, Trends nachzuhecheln. Sie haben ihre Nische gesucht, (erschaffen?) und gefunden. Noch Punkrock? Indie-Pop: Warum nicht! Synthie: Geht immer. Punkpop: Vielleicht. Radio-Rock: Warum nicht.
Aber was anderen Bands in ihrer Selbstdefinition Sorge bereitet, ist bei den Donots vom Motto zum Stil geworden: Songs die keine Rücksicht nehmen auf Allgemeinplätze, sondern mit Energie, Rock und Herzblut den Hörer auf den richtigen Fuß erwischen. Das ist das Selbstverständnis mit dem eine Band auftritt - nein, auftreten muss -, die nach 16 Jahren Bandgeschichte und acht Alben über Eighties-Punkrock-Hype ("Pocketrock"), Weitermachen ("Amplify The Good Times"), Selbstfindung ("Got The Noise") und Wirklichkeit ("Coma Chameleon") mit "The Long Way Home" das selbstverständlichste aller Alben (noch dazu auf ihrem eigenen Label) abliefert. West Coast? SoCal? Nein, Ibbenbüren: That´s the place to be.
Kurz: "The Long Way Home" ist Bestätigung und Neubeginn in einem. Ich bin bekennender Fan von der sympathischsten aller deutschen Bands überhaupt und das neue Album passt wie der viel bemühte Arsch auf Eimer. Genugtuung für mich (der mit "Room With A View" und allen Facetten danach aufgewachsen ist) - und hoffentlich auch für Ingo, Guido und die Jungs. Verdient haben sie es.
Mittwoch, 3. März 2010
Panic & Action: Kostenloser Label-Sampler als Download veröffentlicht
Das von Szene-Haudegen Peter Ahlqvist (Burning Heart Records) und Eric Höjdén (Kid Down) neugegründete skandinavische Label Panic & Action verschenkt eine kostenlose Download-Compilation!Mit von der Partie sind diverse Songs aus dem hübschen Label-Rooster: Adept (siehe auch hier), Her Bright Skies (plus Sampler-Special), The Shiloh, Social Siberia und Chemical Vocation.
Mittwoch, 13. Januar 2010
Review: V/A - Wrecktrospective (3 CD)
Fatwreck / SPV
Selten hat eine Review soviel Spaß gemacht wie bei Wrecktrospective, dem aus drei CDs bestehenden, vollbepackten Sampler aus dem Hause Fat Wreck Chords: Wer mich kennt, weiß um meine persönliche Demut und Bindung zum Label von Fat Mike (Sänger/Bassist von NOFX) - hat doch sein Händchen für die Entdeckung und Förderung immer neuer, hochklassiger Punkrock-Bands meine musikalische Entwicklung von Beginn an extrem geprägt.
So ist die Tracklist der ersten CD, eine Zusammenstellung der größten Ohrwurm-Hits des schier unglaublichen Fatwreck-Bandroosters, fast wie eine Vertonung meines persönlichen Punkrock-Urknalls ab etwa Mitte der Neunziger: In die undefinierte Masse meines kaum ausgebildeten Musikgeschmacks schlugen Bands wie NOFX, No Use For A Name, Lagwagon oder Propagandhi dermaßen ein, dass sich auf Jahrzehnte alle späteren Band- und Label-Hypes erst einmal an Fatwreck zu messen hatten. Und bis heute ist in diesem Genre noch keiner an diesem vorbei gekommen.
Vielleicht auch weil das Label selbst beispielhaft für den Aufstieg und Niedergang, Gesundschrumpfung und Neufindungsphase der Musik- und Labellandschaft steht. Allein dafür und für ihre Leidenschaft, Leidensfähigkeit und ihr Durchhaltevermögen, gilt es Fat Mike und seinen Fatwreck-Jüngern allen Respekt zu zollen (siehe dazu auch das Vorwort im Booklet).
Einige Bands haben Fatwreck als Startrampe genutzt, das Label gewechselt, sind im weitesten Sinne erfolgreich geworden (Anti-Flag, Rise Against, Descendents oder Randy). Manche sind nach ein oder zwei starken Alben von der Bildfläche verschwunden. Neue Bands wie Dead To Me oder The Lawrence Arms sind hinzugekommen und belegen Fat Mike´s ausgesprochen feinen Geschmacksnerv - immer getreu dem Motto „Wenn mir ein Demo gefällt, nehme ich die Band unter Vertrag“.
Für mich ist dieses 3 CD Box-Set im wahrsten Sinne eine Retrospektive und positive Erinnerung an die „alten“ Tage, in denen Bands wie Face To Face, Mad Caddies, Against Me, Me First & The Gimme Gimmes oder Strung Out mein Leben begleitet haben. Und eben auch weiterhin begleiten werden. Eindrucksvoll bewiesen durch das auffaltbare Booklet als Cover-Art Poster, das in seiner Deckungsgleichheit mit vielen Reihen meines CD-Regals wahre Glücksgefühle auslöst. Übrigens: Der zweite Teil des Samplers mit 28 bisher unveröffentlichten Tracks und die bisher nicht auf CD verfügbare komplette limitierte Fat Club 7''-Serie sorgen für weitere Euphorie.
Und auch bzw. gerade weil mir Wrecktrospective fast wie ein Schlussstrich oder gar Ende von Fatwreck aussieht, gilt diesem Sampler meine komplette Begeisterung und meine unbedingte Kaufempfehlung: Eine neue Standard-Sammlung im Punkrock-Genre – und zu dieser Wertung kommt man sicherlich auch ohne meine persönliche Befindlichkeiten.
Selten hat eine Review soviel Spaß gemacht wie bei Wrecktrospective, dem aus drei CDs bestehenden, vollbepackten Sampler aus dem Hause Fat Wreck Chords: Wer mich kennt, weiß um meine persönliche Demut und Bindung zum Label von Fat Mike (Sänger/Bassist von NOFX) - hat doch sein Händchen für die Entdeckung und Förderung immer neuer, hochklassiger Punkrock-Bands meine musikalische Entwicklung von Beginn an extrem geprägt.So ist die Tracklist der ersten CD, eine Zusammenstellung der größten Ohrwurm-Hits des schier unglaublichen Fatwreck-Bandroosters, fast wie eine Vertonung meines persönlichen Punkrock-Urknalls ab etwa Mitte der Neunziger: In die undefinierte Masse meines kaum ausgebildeten Musikgeschmacks schlugen Bands wie NOFX, No Use For A Name, Lagwagon oder Propagandhi dermaßen ein, dass sich auf Jahrzehnte alle späteren Band- und Label-Hypes erst einmal an Fatwreck zu messen hatten. Und bis heute ist in diesem Genre noch keiner an diesem vorbei gekommen.
Vielleicht auch weil das Label selbst beispielhaft für den Aufstieg und Niedergang, Gesundschrumpfung und Neufindungsphase der Musik- und Labellandschaft steht. Allein dafür und für ihre Leidenschaft, Leidensfähigkeit und ihr Durchhaltevermögen, gilt es Fat Mike und seinen Fatwreck-Jüngern allen Respekt zu zollen (siehe dazu auch das Vorwort im Booklet).
Einige Bands haben Fatwreck als Startrampe genutzt, das Label gewechselt, sind im weitesten Sinne erfolgreich geworden (Anti-Flag, Rise Against, Descendents oder Randy). Manche sind nach ein oder zwei starken Alben von der Bildfläche verschwunden. Neue Bands wie Dead To Me oder The Lawrence Arms sind hinzugekommen und belegen Fat Mike´s ausgesprochen feinen Geschmacksnerv - immer getreu dem Motto „Wenn mir ein Demo gefällt, nehme ich die Band unter Vertrag“.
Für mich ist dieses 3 CD Box-Set im wahrsten Sinne eine Retrospektive und positive Erinnerung an die „alten“ Tage, in denen Bands wie Face To Face, Mad Caddies, Against Me, Me First & The Gimme Gimmes oder Strung Out mein Leben begleitet haben. Und eben auch weiterhin begleiten werden. Eindrucksvoll bewiesen durch das auffaltbare Booklet als Cover-Art Poster, das in seiner Deckungsgleichheit mit vielen Reihen meines CD-Regals wahre Glücksgefühle auslöst. Übrigens: Der zweite Teil des Samplers mit 28 bisher unveröffentlichten Tracks und die bisher nicht auf CD verfügbare komplette limitierte Fat Club 7''-Serie sorgen für weitere Euphorie.
Und auch bzw. gerade weil mir Wrecktrospective fast wie ein Schlussstrich oder gar Ende von Fatwreck aussieht, gilt diesem Sampler meine komplette Begeisterung und meine unbedingte Kaufempfehlung: Eine neue Standard-Sammlung im Punkrock-Genre – und zu dieser Wertung kommt man sicherlich auch ohne meine persönliche Befindlichkeiten.
Mittwoch, 11. November 2009
Review: Dead To Me - African Elephants (CD)
Fatwreck / SPV
Also ganz ehrlich: Diesmal hat mich das neue Album von Dead To Me doch glatt auf dem falschen Fuß erwischt. Denn wer bei "African Elephants" mit einem klassischen Nachfolger -Album zu "Cuban Ballerina" oder der "Little Brothers“-EP gerechnet hatte, der hat sich mal richtig geschnitten.
Schon der Opener ("X") verzückt und verwirrt zugleich: Dub, Reggae-Anleihen, entspannnter Pop-Punk. Sind das Dead To Me, eine Neuerfindung ihrerselbst oder schon eine andere Band? Und die Frage, ob diese Entwicklung letztendlich der Reduzierung im Line-Up (Sänger Jack Dalrymple nimmt eine Auszeit, die Band macht als Trio weiter) oder einer wie auch immer gearteten musikalischen Eingebung geschuldet war, muss wohl erstmal so im Raum stehen bleiben. Aber von dieser leichten Verwirrung mal abgesehen ist "African Elephants" ein ausgezeichnetes, weil höchst facettenreiches Album: Punkpop, 80er-Jahre-Punkrock, Rock und Grunge ("Blue").
Das heißt in der Konsequenz aber auch endgültig der Abschied von den (damals schon sehr entfernt wahrnehmbaren) Hardcore-Wurzeln aus "Cuban Ballerina"-Zeiten. Irgendwie schade, aber dafür genial kompensiert - und ins Gegenteil verkehrt: Poppunk, der zum Glück nicht zu glatt produziert ist, und dabei durch eingestreute dubbigen, reggae-esken und rockigen Highlights im Songwriting immer abwechslungsreich ist und überraschen vermag. Hört sich für manche etwas heterogen an, macht aber über die gesamte Spielzeit absoluten Sinn. Ein durch seine Stil- und Tempowechsel in sich changierendes Album einer Band, die sich wohl grad neu erfunden hat. So ausgelutscht der Begriff auch sein mag - selten war er so treffend wie bei Dead To Me.
Also ganz ehrlich: Diesmal hat mich das neue Album von Dead To Me doch glatt auf dem falschen Fuß erwischt. Denn wer bei "African Elephants" mit einem klassischen Nachfolger -Album zu "Cuban Ballerina" oder der "Little Brothers“-EP gerechnet hatte, der hat sich mal richtig geschnitten.Schon der Opener ("X") verzückt und verwirrt zugleich: Dub, Reggae-Anleihen, entspannnter Pop-Punk. Sind das Dead To Me, eine Neuerfindung ihrerselbst oder schon eine andere Band? Und die Frage, ob diese Entwicklung letztendlich der Reduzierung im Line-Up (Sänger Jack Dalrymple nimmt eine Auszeit, die Band macht als Trio weiter) oder einer wie auch immer gearteten musikalischen Eingebung geschuldet war, muss wohl erstmal so im Raum stehen bleiben. Aber von dieser leichten Verwirrung mal abgesehen ist "African Elephants" ein ausgezeichnetes, weil höchst facettenreiches Album: Punkpop, 80er-Jahre-Punkrock, Rock und Grunge ("Blue").
Das heißt in der Konsequenz aber auch endgültig der Abschied von den (damals schon sehr entfernt wahrnehmbaren) Hardcore-Wurzeln aus "Cuban Ballerina"-Zeiten. Irgendwie schade, aber dafür genial kompensiert - und ins Gegenteil verkehrt: Poppunk, der zum Glück nicht zu glatt produziert ist, und dabei durch eingestreute dubbigen, reggae-esken und rockigen Highlights im Songwriting immer abwechslungsreich ist und überraschen vermag. Hört sich für manche etwas heterogen an, macht aber über die gesamte Spielzeit absoluten Sinn. Ein durch seine Stil- und Tempowechsel in sich changierendes Album einer Band, die sich wohl grad neu erfunden hat. So ausgelutscht der Begriff auch sein mag - selten war er so treffend wie bei Dead To Me.
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