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Mittwoch, 18. April 2012

Google startet "Google Affiliate Ads": Das Ende für viele Partnerprogramm-Anbieter? (mit Update)

Der Umsatzgigant Google erobert mit den "Google Affiliate Ads" ein neues, bereits bekanntes Werbe-Feld mit riesigem Potential. Viele Blogger, darunter auch ich mit lifesoundsreal.de, nutzen nämlich so genannte Affiliate-Links um ihren Blog wenigstens ein bisschen zu monetarisieren.

Auf deutsch: Bestimmte Wörter in Artikeln werden mit Links zu entsprechenden Produkten versehen. Über ein Partnerprogramm wird der Blogger prozentual an den Umsätzen beteiligt, die von Lesern per Klick über solche Partnerlinks generiert werden. Im Fall von lifesoundsreal.de sind das z.B. Partnerlinks zu Amazon oder über meine Partnerseiten als aStore und mit separaten Branchen-Partnerprogrammen wie etwa bei einem Versicherungsvergleich.

Die Einnahmen über das Amazon-Partnerprogramm sind (zumindest in meinem Fall) eher schwach, die Monetarisierung über das klassische Google Adsense sind im Vergleich dazu eher besser aufgestellt. Eine konsequente Erweiterung des Angebots über die reine Adsense-Bannerschaltung hinaus, hin zur Affiliate-Werbung erscheint als ein ebenso genialer wie simpel vorhersagbarer Entwicklungsschritt.

Denn Google vereinigt nun beides in den "Google Affiliate Ads": Umsätze, die über bestimmte Partnerlinks der "Affiliate Ads"  (es gibt Text-, Bild- und Full-Size-Links) zustande kommen, tauchen direkt im Google Adsense-Bloggerkonto auf. Sehr einfach und bequem also für alle Beteiligten, sowohl für Publisher als auch Advertiser - wie das Video zum Launch der Affiliate Ads beweisen soll.



Für Google ein weiterer Schritt zur verknüpften Kommerzialisierung seines Imperiums und für Blogger vermutlich ein einfaches und bequemes Affiliate-Tool. Was dieser (zu erwartende) Vorstoß von Google auf den Affiliate-Markt für die momentan bestehenden Affiliate-Programme bedeutet, bleibt jedoch noch abzuwarten.

Vermutlich wird es aber zu einer Marktbereinigung kommen, bei der nur die Affiliate-Programme großer Unternehmen, bekannte Affiliate-Netzwerke wie Zanox oder Affilinet und - neben bestimmten Nischen-Programmen - auch individuelle Anbieter wie etwa Plista überleben werden.

Wann das Affiliate-Programm für Blogger verfügbar sein wird, war zum jetzigem Stand noch nicht festzustellen. Ich werde aber an dieser Stelle darauf hinweisen.

Edit: Mittlerweile habe ich herausgefunden, dass es die Google Affiliate Ads (noch) nicht in Deutschland gibt. Das Programm steht momentan nur für Blogger in Amerika zur Verfügung. Ob und wann es eine Ausweitung auf andere Länder geben soll, steht laut den FAQs zum Programm noch nicht fest.

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