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Freitag, 21. Januar 2011

Fundstück: Was für kein Schnäppchen bei Hawesko

Mittlerweile dürfte ja klar sein, dass der Handel gerne mal mit Schnäppchen und Angeboten lockt, die gar keine sind. Da wird "20 Prozent auf Alles" gegeben, zum Einkaufspreis verramscht oder theoretische Schnäppchen á la Cyber Monday ausgerufen. An sich weiß der Kunde ja, dass er bei solchen Aktionen wohl selten was geschenkt bekommt und findet sich damit ab - ärgerlich nur, wenn die Ungereimtheiten aber praktisch offensichtlich sind.

So gesehen beim größten Online-Weinhändler Hawesko, bei dem ich auch gerne mal bestellt habe und sowohl mit Angebot als auch Leistung bisher ganz zufrieden war. Anders dürfte es den potentiellen Kunden gehen, die es auf das "Weinpaket Zenete" abgesehen haben. Denn eigentlich scheint das Probierpaket (ein Artikel, mit dem mich Hawesko damals auch als Neukunde geworben hatte) sehr verlockend: Für ingesamt "nur" 79 € (1) gibt es 10 Flaschen (2) spanischen Rotwein á 9,50 € (3) plus einen Weindekanter (4) zum Ladenpreis von 19,90 € - bei angeblichen 114,90 € Ausgangspreis also über 35 € gespart. Klingt gut.

Dumm nur, wenn man mal genauer hinschaut: Man könnte bei Hawesko den gleichen Wein auch für 5,90 € pro Flasche (5) kaufen. Das Schnäppchen-Angebot steht in der Anzeige direkt daneben. Wären also 59 €, die Frachtkosten bleiben eh gleich (erst ab 12 Flaschen wird´s bei Hawesko interessant), dazu noch den Dekanter gerechnet - und schwupps ist man bei 78,90 €. Was ein Schnäppchen dieses Weinpaket doch ist. Das merkt sogar der Internet Browser (6). Prost!

Mal abgesehen davon, dass ein wirklich relevanter Wein (der fängt nunmal bei 10 €/Flasche an) vom Kunden eh besser beim Einzelhändler seines Vertrauens bezogen werden sollte. Da kann man übrigens auch probieren - ganz ohne Schnäppchenschwindel.

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Dienstag, 18. Januar 2011

Test: Mobiles Bloggen mit BlogBooster (App)

Na, dann wollen wir mal: Ich wollte schon immer einfach mal vom Handy losbloggen, aber erst hat es an der Hardware gemangelt, später dann am unüberschaubaren Angebot an Apps und deren Möglichkeiten.

Nun nutze ich einfach die Gelegenheit mit diesem Post nicht nur meinen ersten mobilen Blogging-Versuch in Echtzeit zu testen, sondern gleichzeitig hiermit eine neue Kategorie auf lifesoundsreal einzuführen: Tests und Reviews von technischem Zeugs, HiFi, Gadgets und so. Wollte ich eh schon immer machen - und war ja auch irgendwie naheliegend.

Also: Mit BlogBooster habe ich eine - komischerweise noch nicht bewertete - Gratis-App gefunden, die mir aber dennoch ganz funktional erschien.

In der Kostenlos-Version kann nur ein Blog importiert werden. Aber ok. Nett ist die Verknüpfung mit dem Picasa-Webalbum, gelungen auch die Fetch-Funktion, d. h. alle alten Posts vom Blog werden übertragen und können so auch noch bearbeitet werden.

Das Posten an sich ist einfach, überschaubar und selbsterklärend gestaltet. Toll auch die Draft-Funktion, um Entwürfe zu erstellen, diese sogar auf dem Blogger-Server zu speichern, um sie später bearbeiten bzw. veröffentlichen zu können.

Die Einbindung von Fotos (über Picasa und/oder vom iPhone direkt) werde ich noch testen - genauso wie das Verlinken bzw. die weiteren Formatierungsmöglichkeiten beim Post-Erstellen.

Vom ersten Eindruck her ist BlogBooster aber eine einfache, gut zu bedienende und übersichtliche Blogger-App mit den wichtigsten Grundfunktionen. Im täglichen Einsatz wird sie sich noch beweisen müssen, aber momentan sehe ich keinen Grund nicht meine uneingeschränkte Empfehlung auszusprechen.

Edit: Das Einfügen von Hyperlinks ist auch kein Problem.

Edit 2: Das Einbinden von Fotos (in meinem Fall ein Screenshot direkt aus der Fotosammlung) funktioniert auch - wenn ein Picasa-Album angelegt ist.

Donnerstag, 6. Januar 2011

In eigener Sache: Neues Jahr - neues Design

Ok, kein großes Ding - aber lifesoundsreal wurde mal wieder ein bisschen aufgemöbelt. Frische Farben und so, ein paar alte Sachen raus, Neues rein. Und das bleibt nicht die einzige Neuigkeit.

Sellfish.de bzw. die Interims-Seite gibt es auch bald im Re-Design - mit richtigem Archiv und einem großen Knall zum endgültigen Abschied. Mehr dazu natürlich hier, wenn es soweit ist.

Und auch der Sellfish-Gründungsvater nimmt eine Auszeit, strukturiert um bzw. setzt neue Schwerpunkte. Alles bleibt also anders. Mal sehen was das neue Jahr sonst noch so bringt.

Dienstag, 4. Januar 2011

Nagel: EP zum Buch "Was kostet die Welt"

Ex-Muff Potter-Frontmann Nagel hat zusammen mit seinem Freund und langjährigem Muff Potter-Produzent Nikolai Potthoff vier kurze Ausschnitte seines aktuellen Romans "Was kostet die Welt" (Heyne Verlag) musikalisch interpretiert, mit Beats und Melodien unterlegt und auf zehn Zoll Vinyl gepresst.

Bei allen Songs handelt es sich um Textstellen aus "Was kostet die Welt" - vom jetlaggeplagten Aufwachen in Berlin ("5 Uhr 44"), über Ausbruchs- und Gewaltphantasien in einem Friseursalon in Bernkastel-Kues ("Einen Abend Wahnsinn") und dem Rückblick auf das Kennenlernen seiner Reisebegleitung in der israelischen Mittelmeermetropole ("Tel Aviv") bis hin zum längsten Track "Quality Time". Eine sehr persönliche Interpretation des New Order-Klassikers "Bizarre Love Triangle" komplettiert die EP.

Die neue EP "Was kostet die Welt" erscheint am 21.01.2011 bei Audiolith. Weitere Infos über Nagel und die aktuellen Termine seiner Lesetour findet ihr hier.

Sonntag, 26. Dezember 2010

Soundtrack Of The Moment: Herbert Grönemeyer - Liebe Lügt Nicht

Die "Soundtrack Of The Moment"-Reihe dient einem ganz einfachen, egoistischen Zweck: Meine Lieblingsvideos, -bands, -songs etc. kompiliert als ewig fortgeschriebener Video-Soundtrack zum Nachhören und Erinnern.

Heute: Herbert Grönemeyer. Ja, genau der. In diesem Blog. Tatsächlich mag ich Grönemeyer ab und zu, in kleinen Dosen - aber dann sehr gerne. Bezeichnenderweise ist "Bleibt alles anders" mein Lieblings-Album, während das in der öffentlichen Wahrnehmung - weil zu sperrig - eher unterging. Da kommen halt "Mensch"-liche Themen doch besser an.

Aber egal. Der Song "Liebe lügt nicht" aus dem letzten Album "12" ist so grönemeyerisch-typisch dick aufgetragen, steigert sich mit jedem Refrain, bis er im großen Finale implodiert. Die Bühnenprojektion, die während des Konzerts zu diesem Song lief, transportiert das Ganze so herrlich, dass es sich schon alleine anzusehen lohnt. Zugegebenermaßen ergreifend. Schön. Wenn man die Geduld aufbringt, den Chor zu erwarten.

Freitag, 24. Dezember 2010

Face Tomorrow: Neues Label und neues Album

Pünktlich zu Weihnachten flattert folgende frohe Botschaft ins Haus: Meine holländischen (Post)-Hardcore Lieblinge Face Tomorrow haben mit Redfield Records endlich wieder ein ordentliches Label - und ich damit wieder die Hoffnung auf ein neues Album, das auch in Deutschland vertrieben wird.

Bereits seit über elf Jahren in der internationalen Musikszene aktiv, sorgten insbesondere ihre beiden ersten Alben „For Who You Are“ (2002) und „The Closer You Get“ (2004), sowie ausgiebige Touren mit weit mehr als 500 Shows in ganz Europa für reichlich Furore in der Indie-Szene. Leider war das letzte Album „In The Dark“ (2008) nur in Benelux erhältlich, aber die Zeiten scheinen nun vorbei: Das neue, selbstbetitelte Album von Face Tomorrow wird nun europaweit am 25.03.2011 auf Redfield Records erscheinen.

Achja: Wer die Band noch nicht kennen sollte, kann sich hier die Songs aller drei Alben anhören und dort sogar die ersten beiden Alben gratis downloaden!

Freitag, 10. Dezember 2010

Video: Coldplay - Christmas Lights

So, nachdem Nürnberg heute im Schnee-Chaos versunken ist und sich der Geschenksuch-Wahnsinn - sei es der Verdrängung oder anderen Kalamitäten geschuldet - momentan in Grenzen hält, kann man am 3. Adventswochenende doch fast in besinnliche Weihnachtsstimmung geraten.

Dachten sich wohl auch Coldplay und spendieren ihren Fans den Weihnachtssong "Christmas Lights" inklusive des Videos von Mat Whitecross, in dem mehrere Elvise (?) ihren Auftritt haben. Warum? Keine Ahnung. Aber was soll´s:

Edit: Sieht jemand das Video? Ich nämlich nicht. Einbetten außerhalb von YouTube scheint nicht der Liebling von Google Blogger zu sein (ein Schelm wer Böses dabei denkt). Deshalb hier ganz klassisch: Ein Link.

Mittwoch, 8. Dezember 2010

Soundtrack Of The Moment: John Lennon - Imagine

Die "Soundtrack Of The Moment"-Reihe dient einem ganz einfachen, egoistischen Zweck: Meine Lieblingsvideos, -bands, -songs etc. kompiliert als ewig fortgeschriebener Video-Soundtrack zum Nachhören und Erinnern. Vielleicht ist ja auch was für euch dabei - und löst den "Als ich das gehört habe, da...."-Moment aus.

Heute ganz klar im Zeichen des 30. Todestages von John Lennon, der am 8. Dezember 1980 in New York erschossen wurde. Ob der Ausnahmeerscheinung des Künstlers braucht man nicht mehr viel Worte verlieren - zu immanent ist sein Leben und sein Werk. Und außerdem machen sich am heutigen Tag viele andere genügend Gedanken darüber.

Dazu beschäftigt sich der heute startende Kinofilm "Nowhere Boy" mit der Geburtsstunde der berühmtesten Band der Welt -und bietet einen Blick in die Seele eines rebellischen Teenagers: John Lennon (* 9. Oktober 1940 in Liverpool, England; † 8. Dezember 1980 in New York City, Vereinigte Staaten).

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