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Mittwoch, 26. Januar 2011

Silverstein: Neues Album und Tourdaten

Nach einer EP stehen Silverstein mit einem neuen Album in den Startlöchern. Mehr dazu bald hier. Und in der Zwischenzeit? Geht man auf Tour, genau!

Silverstein Kebaberizer Tour 2011
w/ There For Tomorrow
w/ While She Sleeps

24.03.2011 (DE) München - Backstage Halle
25.03.2011 (DE) Berlin - Columbia Club
27.03.2011 (DE) Hamburg - Übel & Gefährlich
29.03.2011 (DE) Köln - Stollwerck

Donnerstag, 29. April 2010

Review: Bullet For My Valentine - Fever (CD)

No,Butyes! / Sony BMG

Die walisischen Krawall-Buben von Bullet for My Valentine melden sich mit ihrem dritten Album „Fever“ zurück - und alles bleibt irgendwie beim Alten. Ist das jetzt schlecht? War das jemals gut? Zwei Fragen über die sich die Szene seit dem Sensations-Debüt des Quartetts vor gut fünf Jahren ausführlichst gestritten hat.
Denn zwischen hochgetuntem Nu-Metal-Sound und Screamo-Einlagen buddeln die Jungs aus Bridgend weiter fleißig im mainstreamigen Emo- und Metalcore-Sandkasten. Im Vergleich zu ihren kommerziell viel beneideten Vorgänger-Alben „The Poison“ (2005) und „Scream Aim Fire“ (2008) konnten sie insbesondere ihr Songwriting weiter verfeinern. Mehr Abwechslung ist zwar nicht immer gleichbedeutend mit mehr Spannung, aber zumindest strotzt „Fever“ nur so vor Ideen und Soundspielereien. Mitreißend und glatt zugleich kommt „Fever“ daher. Da sitzen die Refrains weiterhin mindestens so gut wie die Frisur und der Kajalstrich der vier Jungs.
Die Gitarren-Riffs - und insbesondere das Solo zum Opener „Your Betrayal“ - sind zwar ziemlich berechnend und simpel, verfehlen aber dennoch ihre Wirkung nicht: Intro, Break, Strophe, Bridge, Refrain, Strophe, Refrain, Refrain. Fertig. Einfaches Konzept, aber gekonnt umgesetzt. Also ohne Zweifel: „Fever“ ist ein vielschichtiges Album, das perfekt an der von Bullet For My Valentine so trefflich selbst kreierten Schnittkante zwischen Mainstream und Metal mäandriert. Die atmosphärische Dunkelheit, die sich im Cover widerspiegelt und den Gesamtsound dominiert ist dabei ganz eindeutig dem Produzent Don Gilmore (u.a. Linkin Park, Good Charlotte) zu verdanken.
Ein künstliches aber zugegebenermaßen gutes Metalcore-Album zwischen anbiederndem Screamo und Mainstream-Metal. Kein Ausrufezeichen wie „The Poison“, keine Steigerung wie zu „Scream Aim Fire“ - aber mit Abstand besser als manche Standard-Emo-Knalltüten. Bei jeder anderen Band hätte ich an dieser Stelle die Worte „Weiterentwicklung“ oder „Fortschritt“ benutzt. Im Falle von „Fire“ bleibt nur „Perfektion“ - sowohl im positiven als auch negativen Sinne.

Sonntag, 20. Dezember 2009

Review: Kodiak vs. Nadja - Split (CD)

Denovali / Cargo Records

Zwei Bands, zwei Songs, 40 Minuten Spielzeit. Den Fakten nach bleibt der Split-CD "Kodiak vs. Nadja" eigentlich nicht viel hinzufügen. Eigentlich. Denn diese Kollaboration zwischen den kanadischen Experimentalisten Nadja und den deutschen Doom-Frischlingen Kodiak lässt den Hörer mit offenem Mund und einigem Staunen zurück.
Und ganz ehrlich: Bis zur eingehenden Lektüre und Auseinandersetzung mit den beiden Bands waren mir Genre-Etiketten wie "drone" kaum und "shoegazer" nur beiläufig ein Begriff. Ich hätte das mal alles in die Ecke "instrumentaler Noise-/Post-Rock" geworfen, aber das scheint den beiden Bands tatsächlich nicht gerecht zu werden. Da ist die Bezeichnung "ambient doom" doch viel sympathischer und trifft den Nagel prächtig auf den Kopf.
Und so startet der Trip mit Kodiak, die in ihrem 20-minütigen "MCCCXLIX the rising end" ein ordentliches Fass an düsteren Gitarrenwänden aufmachen, diese mühsam vor sich hinschieben, an- und abwschwellen lassen, Spannung und Atmosphäre erzeugen und beides scheinbar endlos in die Länge ziehen, um sie abschließend in schweren Melodien zu beerdigen. Eher ruhig gehen es dagegen Nadja an, die von Anfang an die Gitarren advantgardistisch wabern lassen, sich in ausufernden Melodien und Weiten verlieren und den Hörer knapp zehn Minuten einen extrem dichten Gitarrenteppich auslegen, der sich die abschließenden zehn Minuten Spielzeit mit einem bedrohlichen Rauschen und Verzerren verwebt. Klingt mächtig - und ist auch so.
Und damit kann sich das Experiment "Kodiak vs. Nadja" immerhin eines auf die Fahne schreiben: Selten haben mir zwei Tracks so ein anstrengendes aber dafür auch so intensives Musikerlebnis verschafft. Direkt danach brauche ich aber etwas leichteres an Kost, etwas optimistisches, etwas positives. Wo liegt gleich nochmal meine Mumford & Sons...?

Mittwoch, 9. September 2009

Persistence Tour 2009: Das finale Line-Up steht!

Inzwischen steht das finale Line-Up für die Persistence Tour 2009 fest! Wie jedes Jahr ist den Veranstaltern wieder eine attraktive Mischung der angesagtesten Metal- und Hardcore-Bands gelungen: Ignite, Biohazard, Agnostic Front, Walls Of Jericho, Death By Stereo, Evergreen Terrace, No Turning Back. Noch Fragen? Eben.
Dazu gibt es bei bestimmten Show-Acts auch noch Support-Bands - man darf also gespannt sein. Hier die Daten:

Persistence Tour 2009
27.11.2009 (BEL) Torhout - De Mast
28.11.2009 (GER) Oberhausen - Turbinenhalle
29.11.2009 (NED) Eindhoven - Klokgebouw
30.11.2009 (GER) München - Backstage
01.12.2009 (AUT) Wien - Gasometer
02.12.2009 (GER) Würzburg - Posthalle
03.12.2009 (SUI) Zizers - Hollywood Club
04.12.2009 (GER) Saarbrücken - Garage
05.12.2009 (GER) Dresden - Alter Schlachthof
06.12.2009 (GER) Hamburg - Docks

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